25. Juli 2022
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Das Aerie soll richtig abheben

Am 29. und 30. Juli gibt es in Querenhorst wieder Indie, Rock und Pop fast nonstop

Das Organisationsteam des Aerie freut sich nach der Pause auf das Festival. Foto: Erik Beyen

von Erik Beyen

Querenhorst. Die Festivalwiese ist gemäht, die stabile Brücke zur Parkplatzwiese gleich nebenan liegt unverrückbar an Ort und Stelle – aber noch herrscht auf dem großen Platz hinter dem Sport- und Kulturzentrum in Querenhorst Ruhe. Am 29. und 30. Juli startet dort die dritte Auflage des Aerie-Festivals. Deutlich größer, mehr Bands und ein ordentliches Nebenprogramm – das ist das Rezept gegen unersättlichen Festivalhunger aller Indie-, Rock- und Popfans aus der Region.

Um 15 Uhr geht es am Freitag, 29. Juli, mit „Stereo Start“ als Opener los. „Dann kommt auch schon der erste Headliner“, so Hauptorganisator Stefan Ickert: die Band Jeremias aus Hannover, unbekümmerter Indie-Pop. Damit soll Aerie schon am Freitagnachmittag so richtig abheben.

Ein Blick auf das Line-up: Am Freitag erwarten die Festivalmacher die Formationen Montreal, Razz, Jeremias, Raum27, Matija, Siggi The Kid, Stereo Start und Monoton auf den Brettern des Aerie.

Am Samstag, 30. Juli, geht es um 12 Uhr mit dem jungen Poprapper Nils Ost aus Querenhorst los. Ihm folgen die Leoniden, Milliarden, Tonbandgerät, Alter Kaffee, El Andaluz, Enemy Jack, The Attic Nights, Stereogold und erneut Monoton.

„Das ist für unsere Region schon einzigartig“, sagt Stefan Ickert, der das Festival 2018 ins Leben gerufen hatte und damit den Titel „Helmstedter des Jahres“ gewann.

„Ein Fußballfeld und ein Stück dazu.“ So umschreibt Stefan Ickert die Größe des Festival-Geländes. „Wir planen mit etwa 1800 Gästen“, ergänzt er und empfiehlt: „Wer beide Tage genießen will, sollte sich ein Ticket im Vorverkauf sichern.“ – Um Wartezeiten am Einlass zu vermeiden, versteht sich. Ticktets gibt es online bei eventim.com. Eine Karte für beide Tage kostet 50 Euro. An der Kasse vor Ort gibt es Tagestickets für je 30 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen kostenlos eintreten. Ab 22 Uhr muss ein Erwachsener sie begleiten.

Kein Festival ohne Verpflegung und Nebenprogramm. Für den Gaumen gibt es neben den üblichen Getränken unter anderem Bratwurst, Burger, Veganes, Crêpes und Longdrinks am Strand bei Pausenmusik vom DJ-Team „Ton tut Not“.

Gleich neben dem Festival-Gelände befindet sich der Gäste-Parkplatz. Er kann nur aus Richtung Wolfsburg kommend über die Bundesstraße 244, die Straßen „Försterberg“ und „Im Wiesengrund“ angefahren werden. Aus Richtung Helmstedt kommend ist die B 244 derzeit gesperrt. Wir beschildern den Weg noch“, verspricht Stefan Ickert. Corona-Auflagen gibt es nicht. Ickert empfiehlt allen Besuchern einen Selbsttest.

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