30. April 2022
Sport

Die Wölfinnen hoffen auf eine Sensation

Rückspiel im Halbfinale der Champions League in gut gefüllter VW Arena – Titelverteidiger FC Barcelona legte 5:1 im Hinspiel vor

Nach mehr als 11 200 Fans im Viertelfinale gegen Arsenal steuern die VfL-Fußballerinnen auf einen Allzeit-Besucherrekord (in Wolfsburg) im Halbfinale der Champions League gegen Titelverteidiger FC Barcelona zu. Foto: Darius Simkaregios24

VfL Wolfsburg – FC Barcelona Sa., 30.04., 18 Uhr Volkswagen Arena

Das hatten sich die Wölfinnen ganz anders vorgestellt. Vor 91648 Zuschauern ging der VfL im Halbfinal-Hinspiel der Champions League letzte Woche in Barcelona mit 1:5 unter. Selbst VfL-Trainer Tommy Stroot ist da wenig optimistisch für das heutige Rückspiel: „Gegen dieses Barca 6:1 zu gewinnen, ist nicht ganz realistisch.“ Unterdessen plant der VfL schon für die nächste Saison und präsentierte in dieser Woche mit der slowenischen Nationalspielerin Sara Agrez den vierten Neuzugang. Die 21-Jährige spielt in Potsdam und wird noch in dessen Trikot im Pokalfinale am 28. Mai auf ihre neuen Mitspielerinnen vom VfL treffen.

Grizzlys Wolfsburg Saisonabschluss Sa., 30.04., 12 Uhr Rainer-Schumacher-Platz

Nach dem klaren Halbfinal-Aus in den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft (0:3 Spiele gegen München) feiern die Grizzlys heute ihren Saisonabschluss mit den Fans. Geplante Programmpunkte sind die Verabschiedung der Spieler mit Kurz-Interviews, eine große Autogrammstunde sowie die Verlosung einiger der beliebten Warm-Up-Trikots. Weitere Überraschungen seien nicht ausgeschlossen, teilt der Verein mit. Der Zutritt zu dem Platz vor der Eis Arena ist frei.

VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg Sa., 30.04., 15.30 Uhr Mercedes-Benz Arena

Mit mindestens einem Unentschieden in Stuttgart bleibt der VfL Wolfsburg auch rechnerisch sicher in der Bundesliga. Für Trainer Florian Kohfeldt kein Grund, den Abstiegskampf als beendet zu erklären. „Keine Sekunde, bevor das rechnerisch erledigt ist“, sagte er am Donnerstag. Personell sei der VfL aber gut aufgestellt, um „am Samstag in Stuttgart endlich das Ausrufezeichen dahinter zu machen“. Dem Trainer war dabei anzumerken, wie erleichtert er ob des hochwahrscheinlichen Klassenerhaltes und des nahenden Saisonendes ist, zumal noch ein schweres Auswärtsspiel in Köln und der Saisonabschluss zu Hause gegen die Bayern folgen.
Mindestens einen Grund zum Feiern hat am Samstag Max Kruse, der am 29. September 2007 sein erstes Bundesligaspiel absolvierte und in Stuttgart die 300. Partie erreichen kann. Und daraus, dass er gegen den Drittletzten der Tabelle auflaufen wird, machte auch Kohfeldt kein Geheimnis.

Brose Bamberg – Basketball Löwen So., 1.5., 18 Uhr Brose Arena

Die Löwen treten morgen zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison in Bamberg an. Während es für die Braunschweiger in der Partie nur noch darum geht, einen würdigen Auftritt hinzulegen, macht sich Bamberg noch vage Hoffnungen auf eine Play-off-Teilnahme.
Am 8. Mai gastiert dann zum Abschluss der Spielzeit Alba Berlin in der Volkswagen Halle.

Eintracht Braunschweig

Zuspruch von ungewohnter Seite bekam Eintracht in dieser Woche. Während das Team gestern Aufsteiger Magdeburg empfing (die Partie war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) äußerte BVB-Boss und Fußball-Funktionär Hans-Joachim „Aki“ Watzke (rundes Foto; Comes) die Hoffnung, dass Eintracht Braunschweig künftig wieder zweitklassig spielen wird. Natürlich gehörten Vereine wie Schalke, Hamburg und Bremen nicht in die Zweite Liga, sagte er vor rund 100 Zuhörern im Rahmen eines Vortrags in der VW Halle und ergänzte: „Ebenso wenig wie Eintracht, Kaiserslautern oder 1860 München in die Dritte Liga gehören.“
Im Aufstiegsrennen muss Eintracht noch am 7. Mai in Meppen antreten und erwartet eine Woche später Viktoria Köln zum Finale an der Hamburger Straße.

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