2. April 2022
Sport

„Locker und fokussiert bleiben“

3. Liga: Eintracht-Trainer Schiele warnt davor, den heutigen Gegner Havelse zu unterschätzen

Braunschweig, 12.03.2022, Fußball, Saison 21/22, 3. Liga, 30. Spieltag, Eintracht Braunschweig vs 1. FC Saarbrücken, Bild zeigt: Eintracht-Trainer Michael Schiele Foto: regios24/Sebastian Priebe

Braunschweig (red). Nach dem Topspiel gegen den VfL Osnabrück (1:1) wartet auf die Drittliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig eine weitere spannende Aufgabe. Der Tabellenvorletzte aus Havelse ist zu Gast im Eintracht-Stadion, in dem erstmals seit Februar 2020 wieder die corona-bedingten Zuschauer-Kapazitätsgrenzen fallen. Es kann also voll und laut werden am Samstag (14 Uhr). Auch der NDR überträgt im TV und Livestream.

Cheftrainer Michael Schiele erwartet trotz der Konstellation einen starken Gegner: „Es gibt in dieser Liga keine leichten Duelle, da ist es egal auf welchem Tabellenrang der Gegner steht. Ich denke, es wird Samstag ein Geduldsspiel, bei dem wir hochkonzentriert agieren müssen.“

Fest steht schon, dass es Änderungen in der Startelf und dem Spieltagskader geben. „Jannis Nikolaou wird uns gelbgesperrt fehlen, Robin Krauße wird nach seiner Sperre zurückkommen. Danilo Wiebe hat es in der vergangenen Woche schon sehr gut gemacht. Er hat gezeigt, wie lauffreudig er ist und wie unangenehm er für den Gegner sein kann. Jetzt kommt das zweite Spiel am Stück auf ihn zu, das wird ihm gut tun“ , erklärte der 44 Jahre alte Chefcoach der Löwen. Er freut sich darauf, dass es im Stadion wieder stimmungsvoller zugehen dürfte und hofft, dass sich auch seine Spieler nach der langen Zeit der Geisterspiele wieder daran gewöhnen: „Ich denke jeder einzelne Spieler wird am Samstag sein volles Leistungspotenzial abrufen. Wichtig ist es, locker aber auch gleichzeitig fokussiert auf dem Platz zu sein.“

Die 3. Liga biegt auf ihre Zielgerade ein, nach dem Spiel gegen Havelse warten auf die Braunschweiger noch drei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Der Druck im Aufstiegsrennen steigt von Spieltag zu Spieltag, es wird bis zum Schluss eng bleiben. Gleichwohl will der Trainer nicht, dass seine Spieler verkrampfen: „Ich glaube, wir sind gut beraten, wenn wir nicht auf die Tabellensituation schauen.“

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