12. Februar 2022
Allgemein

NH-Reisetipp: Spaziergang mit Aussicht

Hoch über Meran ist der Tappeinerweg mit Panoramablick ein Muss

Der Tappeinerweg bietet einen herrlichen Blick auf die Kurstadt Meran und das Etschtal. Er verläuft am Hang des Küchelbergs von Gratsch im Westen ostwärts bis zum Zenoberg, wo er am Pulverturm endet. Foto: Stefanie Druschke

Jeder Reiseführer, jeder Blog und jeder, der selbst dort war, preist ihn an – zu Recht: Der Tappeinerweg hoch über Meran gewährt einen wunderschönen Blick auf die Stadt und das Etschtal, über 400 verschiedene Pflanzen säumen die Strecke.

Das Schöne: Der Höhenspazierweg (380 Meter) mit Panorama-Aussicht ist für quasi alle Altersgruppen und Fitnesslevel geeignet. Er weist auf seinen rund sechs Kilometern Länge (hin und zurück) kaum Steigungen auf, gerade einmal 110 Höhenmeter fallen an. Als ich im September dort war, kamen mir Familien mit Kleinkindern und Kinderwagen und sogar Senioren mit Rollator entgegen. Der Spazierweg ist eben für alle da und das war auch die Idee hinter diesem Flanierweg, den der berühmten Meraner Kurarzt, Botaniker und Anthropologe Dr. Franz Tappeiner vor 150 Jahren gestiftet hat.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Tappeinerweg zu erreichen, ein Spaziergang dauert je nach Route ein bis zwei Stunden. An Feiertagen und in der Hochsaison kann es schon mal eng werden. Ruhig und entspannt geht es abends zu. Während einige Jogger ihre Runden drehen, findet man immer Platz auf den vielen Parkbänken. Von dort lässt sich die Aussicht auf Meran in aller Ruhe genießen.

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