9. Januar 2022
Arbeit

Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt

Zahl der Stellenangebote steigt, Zahl der Arbeitslosen sinkt

Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt, Foto: BZV-Archiv: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de Caption: Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt, beim Interview in der Redaktion der Braunschweiger Zeitung. Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de Ausgabe: SZ PubDate: 2018.02.13

Helmstedt (ako). Im Dezember 2021 ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Helmstedt leicht um 15 Personen oder 0,2 Prozent auf 9874 Menschen gesunken.

Im Vergleich zum Dezember 2020 waren es damit 886 oder 8,2 Prozent weniger Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 4,6 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. „Zum Jahresende blieb die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk insgesamt nahezu konstant“, erläutert Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt, zu der auch Wolfsburg und Gifhorn gehören.

Im Jahresdurchschnitt 2021 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Helmstedt 10 767 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 112 oder ein Prozent weniger als im Jahr 2020. Die Arbeitslosenquote ist im Jahresvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent gesunken.
Vor allem die Stellensituation zeigt deutlich die gute Entwicklung, die das Jahr 2021 mit sich brachte. So waren im Jahr 2021 durchschnittlich 3011 offene Stellen gemeldet und damit rund 250 mehr als in 2020. In Jahressumme wurden 2021 insgesamt 8516 Stellen gemeldet, das sind gut 1000 mehr als in 2020.

Aktuell sind der Agentur für Arbeit und den angeschlossenen Jobcentern 3288 offene Stellen gemeldet, das sind 21,1 Prozent oder 574 mehr als im Dezember 2020. „Natürlich herrschen immer noch starke Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der pandemischen Lage und damit auch des regionalen Arbeitsmarktes. Kurzarbeit ist hierbei weiterhin ein großer Stabilisator. Dennoch blicken wir derzeit auch auf positive Eckdaten: Das Stellenangebot steigt und die Arbeitslosigkeit sinkt. Die große Herausforderung, der wir uns auch dieses Jahr stellen werden, bleibt der Fachkräftebedarf in vielen Branchen unserer Region. Einer unserer Schwerpunkte wird deshalb weiterhin die Qualifizierung und Weiterbildung sein, um den Strukturwandel bestmöglich zu begleiten“, erklärt Ulf Steinmann die kommenden Herausforderungen.

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