1. Januar 2022
Arbeit

Bessere Luft in der Grundschule

Azubi-Projekt in Grasleben: Stationäres Luftreinigungsgerät installiert

v.l.: Martina Kromp (Rektorin), Clemens Bieber (Geschäftsführer der Firma. Wiethake), Kai-Stephan Schulz in Vertretung des Samtgemeindebürgermeisters. Foto: Samtgemeinde Grasleben

Grasleben (ako). Die vierte Corona-Welle hat das Land fest im Griff, die Temperaturen sinken und die Schulen sollen laut Kultusministerium auf jeden Fall geöffnet bleiben. Keine ganz leichte Aufgabe, denn der Schulalltag soll trotz vermehrter Corona-Infektionen so normal wie möglich ablaufen.

Um den Luftaustausch in den Klassenräumen zu beschleunigen und somit das Infektionsrisiko zu mindern, muss spätestens nach 20 Minuten eine 5-minütige Durchlüftung des gesamten Klassenraumes erfolgen. Damit die Schulkinder nicht zu sehr unter dem kalt-feuchten Wetter leiden, hat der Schulförderverein Grasleben bereits für jeden ein Sitzkissen und eine Decke spendiert.
Jetzt kam des Azubi-Projektes, in der Samtgemeinde Grasleben mittlerweile zur Tradition geworden, zur Hilfe. Auszubildende des Handwerksbetriebes Wiethake wurden vor die Aufgabe gestellt, eine Ausgangssituation in einem öffentlichen Gebäude unter den Schwerpunkten des Fortschritts, der Effizienz und der Energieeinsparung zu verbessern. Die Auszubildenden kümmern sich dabei selbstständig um alle Schritte von der Zusammenstellung mehrerer Angebote über die Erstellung von Materiallisten und das Prüfen von Terminvorgaben bis hin zur Arbeitsvorbereitung und der Umsetzung. Das diesjährige Azubi-Projekt hatte die Installierung eines Luftreinigungsgerätes in der Grundschule zur Aufgabe.

Die Azubis Felix Baeslack und Boubarcar Dialloder haben ein stationäres Luftreinigungsgerät ausgewählt und es in einem der Klassenräume im Altbau der Grundschule Grasleben installiert. Unterstützt wurden sie von ihren erfahrenen Kollegen und dem Geschäftsführer Clemens Bieber.
Der Samtgemeinde Grasleben entstehen für dieses Projekt lediglich die Materialkosten, während alle weiteren Kosten von der Firma Wiethake übernommen werden. Auch die notwendigen Wartungsarbeiten werden von den Azubis für die nächsten vier Jahre kostenfrei ausgeführt.

Die Samtgemeinde wollte, so der allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeister Kai-Stephan Schulz, hier einen ersten Schritt gehen und letztlich zum Wohle der Kinder handeln.
Mit dem jetzt installierten Modell könne laut Samtgemeinde erprobt werden, ob die flächendeckende Installation von Lüftungsgeräten Sinn macht oder eben nicht „Ich denke, wir sind damit Vorreiter im Landkreis Helmstedt“, so Schulleiterin Kromp.

Unter dem Strich lösen die Auszubildenden eine reale Problemstellung an einem bestehenden Objekt, die Firma Wiethake erkennt zusätzliche Stärken ihrer Auszubildenden und die Samtgemeinde löst ein großes Problem. Folglich laut Schulz also eine „Win-win-Situation“ für alle Beteiligten.“

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