9. Dezember 2021
Soziales

Ein sportlicher Neuanfang

Mit einem erfahrenen Trainer für Bewegung sorgen

Bereits nach der ersten Stunde fühlen sich die sportlichen Wiedereinsteiger besser, ihre Beweglichkeit kommt zurück. Foto: Mario Fritsche/Umsorgt wohnen

Der Bewegungsmangel hat sich schon lange in unsere Lebensgewohnheiten eingeschlichen und ist nicht erst in den langen Monaten des Corona-Lockdowns entstanden. Zu sehen ist das an Bauch und Hüften – dort sammeln sich überschüssige Pfunde gern an wie Treuepunkte vom Lebensmitteldiscounter in der Brieftasche.

Ein sportlicher Neustart im Sportstudio oder Turnverein wäre zwar wünschenswert, doch das ist offenbar leichter gesagt als getan. Die Menschen haben Hemmungen, sich in einer Gruppe bei Gymnastik, Yoga oder Pilates wieder mehr zu bewegen, denn sie fürchten, mit den anderen Teilnehmern nicht mithalten zu können.

„Nach dem Lockdown hatte ich keine Kraft mehr, zu Fuß zum Einkaufen zu gehen“, erinnert sich Traute School. Die 83-Jährige hat zunächst mit Einzelstunden bei einem Personaltrainer begonnen, ihren Körper zu dehnen, Muskeln aufzubauen und das Gleichgewicht zu trainieren. „Nach zwei Monaten hatte ich meine alte Kondition zurück. Jetzt gehe ich wieder regelmäßig ins Sportstudio aufs Laufband, mache ein leichtes Hanteltraining und nehme an einigen Kursen teil, um beweglich zu bleiben.

Zu empfehlen ist, in Einzelstunden zu Hause, im Sportstudio oder Turnverein ganz behutsam wieder anzufangen. In einem Vorgespräch geht es um die Ziele der Wiedereinsteiger. Das Programm hängt davon ab, ob etwa Muskelaufbau, Gewichtsabnahme, Kondition oder eine bessere Beweglichkeit gewünscht werden. Außerdem können beim Training gesundheitliche Probleme berücksichtigt werden, damit es nicht zu einer Überforderung oder zu Schmerzen kommt.

Der Pflegekompass

Der Pflegekompass

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