6. November 2021
Allgemein

Klasse Start für Coach Kohfeldt

Zwei Spiele, zwei Siege – besser hätte der Einstand vom neuen VfL-Trainer nicht laufen können

Gut gestartet: Wolfsburgs neuer Coach Florian Kohfeldt (2. v. r.) feierte auch in der Champions League gegen RB Salzburg einen Sieg. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg (mth). Optimaler Start für Florian Kohfeldt: Der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat die beiden ersten Pflichtspiele unter der Regie seines neuen Trainers gewonnen. Einem 2:0-Auswärtserfolg bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga folgte ein immens wichtiger 2:1-Heimsieg in der Champions League gegen RB Salzburg. Der VfL Wolfsburg mischt in der Königsklasse wieder voll mit!

Gegen den Spitzenreiter Salzburg trafen Ridle Baku (3.) und Lukas Nmecha (60.). Maximilian Wöber (30.) traf für die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich. In der Tabelle der Gruppe G sprangen die Wölfe für den Moment auf Rang zwei.

Nach dem Traumstart und dem 1:0 durch Baku überließ der VfL den Gästen ein wenig das Feld, stand aber defensiv sehr aufmerksam und ließ mit Ausnahme eines scharfen Luka-Susic-Fernschusses (7.) im Grunde nichts zu. Umso unnötiger, dass nach einem ruhigen Ball plötzlich der Ausgleich fiel (30.). Auf einem hohen Niveau mit viel Körpereinsatz und einer Menge Laufarbeit für beide Teams pendelten sich die Kräfteverhältnisse anschließend ein. Fast legte Gerhardt in einer Art Kopie des ersten Treffers Weghorst das 2:1 auf (36.), doch hätte genauso gut auch Brenden Aaronson die Österreicher vor der Pause in Front bringen können (41.).

Durchgang zwei begann wie der erste, nämlich mit einer Großchance für Salzburgs Karim Adeyemi, der freistehend aus 15 Metern vorbeischoss (50.). Es folgte eine Phase, in der den Wölfen die Partie zu entgleiten schien. Die Mozartstädter machten richtig Dampf. Als Noah Okafor im Strafraum vorstellig wurde, brauchte es eine Glanztat von Koen Casteels, um den Rückstand zu verhindern (54.). Für das erneute Führungstor erwischte die Kohfeldt-Elf insofern den allerbesten Moment (60.) und drückte anschließend weiter: Erneut Nmecha (65.) und nach ihm Aster Vranckx (74.) arbeiteten sofort am 3:1. In einer hochspannenden Schlussphase drohte Salzburg, unter Matthias Jaissle noch ungeschlagen bis dahin, noch mehrfach mit dem Ausgleich. Nachdem Casteels die Schüsse von Benjamin Sesko (84.) und Rasmus Kristensen (88.) entschärft hatte, war der zweite Brustlöser im zweiten Spiel unter Kohfeldt aber vollbracht. Kohfeldt: „Es war ein sehr, sehr intensives Spiel von beiden Seiten. Dass wir es ziehen konnten, ist für die Gruppenkonstellation wichtig und genauso für unsere grundsätzliche Überzeugung.“

Weiter geht es für den VfL bereits am heutigen Samstag, wenn zum Abschluss der Englischen Woche der FC Augsburg ab 15.30 Uhr in Wolfsburg gastiert. Folgt der dritte Sieg für Kohfeldt?

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