6. November 2021
Sport

Ein Heimspiel vor der Länderspielpause

Die Grizzlys bekommen es in der Deutschen Eishockey Liga mit Aufsteiger Bietigheim zu tun

Die Grizzlys um Julian Melchiori (Mitte) hatten zuletzt wieder vermehrt Grund zum Jubeln. Foto: Helge Landmann/regios24

Wolfsburg. Am Sonntag ab 14 Uhr ist Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg zum letzten Mal vor der Länderspielpause gefordert: Zu Gast in der Eis Arena sind die Bietigheim Steelers.

Nach einer kleinen Delle mit drei Niederlagen in Folge kehrten die Niedersachsen vor der Partie am Freitag bei den Nürnberg Ice Tigers (bei Redaktionsschluss nicht beendet) in die Erfolgsspur zurück. Zunächst gewann das Team von Headcoach Mike Stewart beim von Corona-Ausfällen geplagten EHC Red Bull München mit 4:2. Am Sonntag waren mit den Eisbären Berlin ein bisher auswärts noch ungeschlagenes Team zu Gast. Die Hauptstädter führten mit 1:0, 3:1 und 4:3, am Ende durften aber die Grizzlys nach einer echten Energieleistung jubeln: Darren Archibald schoss die Hausherren in der Verlängerung zum 5:4-Erfolg – die mit rund 3000 Zuschauern gut besuchte Arena tobte.

Am Dienstag in Krefeld hatte der Tabellenvierte Anlaufschwierigkeiten, geriet Ende des zweiten Drittels in Rückstand. Begünstigt durch einen Fehler des KEV-Goalies Oleg Shilin schlugen die Gäste noch vor der Pause zurück, um zu Beginn des Schlussabschnitts den Turbo zu zünden: Janik Möser, Gerrit Fauser, Dominik Bittner und Chris DeSousa schlugen innerhalb weniger Minuten zu. Weil auch die Pinguine getroffen hatten, bedeutete DeSousas 16. Saisontor die 5:2-Führung. Dabei sollte es auch bleiben.

Nun kommt es am Sonntag zum Duell mit dem Aufsteiger aus Bietigheim. Die bisherigen Begegnungen dürften den Grizzlys Anlass zum Optimismus geben. In der Vorbereitung setzte sich der amtierende Vizemeister mit 3:0 in Bietigheim durch, in der Liga ließ man früh in der Saison ein 4:0 auf fremdem Eis folgen. Mit 16 Punkten aus 18 Spielen finden sich die Steelers auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.
Die Favoritenrolle dürfte also eindeutig bei den Gastgebern liegen, die zuletzt personell wieder fast aus dem Vollen schöpfen konnten. Weil nur noch Tyler Gaudet und Luis Schinko längerfristig ausfallen, konnte sich Stewart sogar den Luxus erlauben, den einen oder anderen Spieler draußen zu lassen. r.

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