18. September 2021
Sport

„Freuen uns auf das Spiel in Duisburg“

Eintracht scheidet im NFV-Pokal aus – Luc Ihorst steht vor seiner Rückkehr in den Kader

Luc Ihorst (Mitte, 11) jubelt über sein Tor gegen Zwickau. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Braunschweig. Viel Zeit sich über das Ausscheiden im NFV-Pokal gegen den VfV Hildesheim zu ärgern bleibt den Löwen nicht. Bereits heute um 14 Uhr geht es für die Mannschaft von Michael Schiele beim MSV Duisburg wieder um Punkte im Ligaspielbetrieb.

„Wir haben das Spiel von gestern abgehakt, die Niederlage war bitter“, erklärt der Eintracht-Coach im Bezug auf das unglückliche Pokalaus, dass die Löwen nach einem 4:5 im Elfmeterschießen ereilt hat. Nach 90 Minuten hat ein 2:2 auf der Anzeigetafel gestanden, doch nur Lasse Schlüter und Lion Lauberbach behielten im anschließenden Elfmeterschießen die Nerven.

„Jetzt geht es aber direkt weiter. Wir freuen uns auf das Spiel in Duisburg“, macht Schiele klar, dass die Vorbereitung auf das Traditionsduell anschließend sofort in den Vordergrund rückte. Mit einem Sieg könnten sich die Löwen, die kommenden Woche ihr Nachholspiel in Freiburg bestreiten, im Verfolgerfeld der Spitzengruppe festsetzen, sodass die Marschroute klar ist: „Ich denke, dass wir wissen was wir können, Ziel ist es, wieder drei Punkte holen.“ Während im Pokalspiel auch Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz kamen, wird gegen die Duisburger wohl größtenteils wieder die Elf auf dem Platz stehen, die schon in den vergangenen beiden Punktspielen aufgelaufen war. „Es wird eine andere Startelf auf dem Platz stehen. Ich weiß, was die Mannschaft will und das wollen wir gegen den MSV auch umsetzen“, kündigt der 43-Jährige an und warnt vor dem Ex-Braunschweiger Orhan Ademi, den er aus gemeinsamen Würzburger Zeiten kennt: „Er ist vorne brandgefährlich und kann sehr gut den Ball abschirmen. Er weiß durch sein Eindrehen, wie er zum Abschluss kommt. Da müssen wir aufpassen, aber das auch in der Entstehung unterbinden.“ Schiele warnt außerdem davor die Elf von Pavel Dotchev allein nach dem Tabellenstand zu beurteilen: „Ihre Niederlagen waren immer knapp. Wir müssen alles raushauen, um dort erfolgreich zu sein.“

Von den verletzten Spielern könnte Luc Ihorst wieder ein Kandidat für einen Kaderplatz sein, während Benjamin Girth erst in den kommenden beiden Wochen wieder dazustoßen dürfte. Noch in Geduld üben muss sich Sebastian Müller. „Er ist noch weiter weg“, so Schiele, dem neben Lion Lauberbach aktuell nur Yari Otto für das Sturmzentrum zur Verfügung stehen. Gegen Hildesheim hatte Abwehr-Neuzugang Philipp Strompf zum ersten Mal über 90 Minuten gespielt, für einen Ligaeinsatz von Beginn ist es laut Schiele aber noch zu früh: „Er muss sich noch ein bisschen an unsere Spielphilosophie gewöhnen.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Schultz, Behrendt, Wiebe – Nikolaou, Krauße – Peña Zauner, Henning, Multhaup – Lauberbach

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