13. September 2021
Wirtschaft

„Einem Meister steht die Welt offen“

Die Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg bietet neue Meisterkurse an

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Helsmtedt-Wolfsburg, Claudius Nitschke. Foto: Erik Beyen.

Helmstedt. 37 neue Gesellinnen und Gesellen hat die Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg dieser Tage freigesprochen (siehe auch Seite 8). Ein wichtiges Thema der Grußworte war dabei die Weiterbildung. Genau das bietet die Kreishandwerkerschaft an. Im Januar beginnt der nächste Meisterkurs als berufsbegleitender Teilzeitkurs.

Die gute Nachricht für alle jungen Gesellinnen und Gesellen: Sie können ohne Verzug den Weg zum Meister in ihrem Handwerk gehen. Eine Mindestberufserfahrung gibt es nicht mehr. In den Räumen der Kreishandwerkerschaft am Holzberg in Helmstedt finden die Kurse für die Teile III und IV statt. Die offizielle Beschreibung des 3. Teils lautet so: „Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, die Vorbereitung, Durchführung und Beurteilung von Gründungs- und Übergabeaktivitäten sowie die Entwicklung von Unternehmensführungsstrategien. Kurz: Es geht um Kaufmännisches und Rechtliches.

Der 4. Teil auf dem Weg zum Meister nennt sich Berufs- und Arbeitspädagogik. „Man könnte das mit dem typischen Ausbilderschein vergleichen. Dieser Kurs ist nötig, um Jugendliche im Handwerk ausbilden zu dürfen“, erklärt Claudius Nitschke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.
Die Prüfungen sind für Juni vorgesehen und werden von der Handwerkskammer durchgeführt. Nitschke ermutigt Gesellinnen und Gesellen, teilzunehmen, denn: „Einem Meister im Handwerk steht die Welt sozusagen offen.“ Ob anschließendes Studium, die Selbstständigkeit oder die Übernahme eine Betriebes, selbst Betriebsleiter in großen Unternehmen – die Möglichkeiten sind vielfältig: „Mit dem Erwerb des Meisterbriefes geht auch eine gewisse Verpflichtung einher, für qualifizierten Nachwuchs im Handwerk zu sorgen“, so der Geschäftsführer.

Wer sich für den nächsten Meisterkurs anmelden will: Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg, 05351/86 86 oder via Mail an: debert@kh-hewob.de Apropos: Die Teile I und II des befassen sich mit der Fachpraxis und der Fachtheorie. Diese würden, so Claudius Nitschke, von den Handwerkskammern oder andern Bildungsträgern angeboten.

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