21. August 2021
Sport

Basketball: Löwen ins Training eingestiegen

Neuer Kader startet Saisonvorbereitung

Teambesprechung bei den Löwen Baskets

Braunschweig. Nach einem großen personellen Umbruch in der Sommerpause sind die Basketball Löwen am Montag in die Saisonvorbereitung gestartet.

Der Spanier Jesús Ramírez, neuer Cheftrainer des Bundesligisten, begrüßte fast den gesamten Kader zum ersten Mannschaftstraining in der Tunica-Sporthalle, lediglich der kanadische Center Owen Klassen kam erst einen Tag später in Braunschweig an. „Wir haben ein klares Konzept und versuchen nun, alle Puzzleteile zusammenzubringen“, freute sich Ramírez auf die Zusammenarbeit mit Spielern und Stab. In seinen rund zwei Wochen in Braunschweig sei ihm bereits viel positive Energie entgegengebracht worden, berichtete der 41-Jährige.

Jung, wild und hungrig – so wollen die Löwen auch in der kommenden Saison wieder auftreten. Nach dem sehr ordentlichen neunten Platz im Vorjahr verließen viele Leistungsträger sowie Trainer Pete Strobl den Klub. Neuzugänge ließen lange auf sich warten, aber pünktlich zum Trainingsstart war das Team schließlich doch komplett. „Das ist der Kader, mit dem wir am 26. September in die Saison gehen wollen. Und mit dem wir hoffentlich auch aus der Saison herausgehen“, sagte Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann. Mit nur acht Profis und vier Doppellizenzspielern ist die Personaldecke auf den ersten Blick recht dünn. Ein Problem sei dies aber nicht, glaubt Coach Ramírez, der lieber das Positive sieht: „Der Kader ist sicher nicht der tiefste der Liga. Aber dafür spürt jeder Spieler vom ersten Tag an, dass er bei uns eine wichtige Rolle innehat.“

Bis zum Saisonstart hat Ramírez noch fünf Wochen Zeit. Mittmann rechnet mit mindestens 30 Prozent erlaubter Auslastung in der VW-Halle. Der Geschäftsführer betont, wie wichtig ihm Fans in der Arena seien. „Deswegen werden wir in jedem Fall Zuschauer in die Halle lassen, egal, wie wirtschaftlich das am Ende ist.“ Dauerkarten werde es in der kommenden Spielzeit allerdings nicht geben, stellte Mittmann klar.

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