Grizzlys gelingt die Trendwende - Neue Helmstedter
8. April 2021
Sport

Grizzlys gelingt die Trendwende

Eishockey: Wolfsburger haben zwei wichtige Siege eingefahren

Garrett Festerling (Nummer 4) traf in der Partie gegen Schwenningen doppelt.  Foto: Helge Landmannregios24

Wolfsburg. Aufatmen ist angesagt! Nach dem schwachen Start in die Verzahnungsrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) feierten die Grizzlys Wolfsburg zwei ganz wichtige Siege gegen die Nürnberg Ice Tigers (4:3) und Schwenninger Wild Wings (5:3) und bleiben als Tabellendritter der Nord-Staffel auf Play-off-Kurs.

„Beide Mannschaften haben hart gekämpft und sehr viel Moral gezeigt. Für uns war es gut zu sehen, dass wir im letzten Drittel so viel Zeit im Drittel des Gegners verbracht und uns so den Sieg verdient haben“, bilanzierte Grizzlys-Coach Pat Cortina nach dem 5:3-Erfolg gegen Schwenningen.
Gerade einmal 111 Sekunden dauerte es, ehe seine Mannschaft erstmals in Führung ging: Garrett Festerling überwand Patrik Cerveny mit dem ersten Schuss auf das Tor zum frühen 1:0. Die Gäste brachten danach einige Schüsse auf das Tor von Dustin Strahlmeier, der Mitte des ersten Drittels beim Nachschuss von Marius Möchel hinter sich greifen musste (10.).

Nachdem Maximilian Adam und Jeff Likens das 2:1 verpasst hatten, brachte Toto Rech die Scheibe zum Tor, wo sie Cerveny durchrutschte (16.). Die Freude darüber währte jedoch nur kurz, denn: Die Wild Wings brauchten in Person von Colby Robak nur 18 Sekunden, um auf 2:2 zu stellen (17.).
Im zweiten Abschnitt wurde ein Querpass von Jan Nijenhuis etwas zu steil für Maximilian Adam, der ansonsten frei vor Cerveny aufgetaucht wäre (23.). Zwei Minuten später schlug es aber hinter Cerveny ein: Pekka Jormakka eroberte im gegnerischen Drittel die Scheibe und bediente Sebastian Furchner, der mit der Rückhand vollstreckte (25.).

Auch in der Folge gehörten den Grizzlys die besseren Gelegenheiten, Matti Järvinen scheiterte in Unterzahl bei einem Konter an Cerveny (30.) und bei gleicher Spielerzahl brachten die Niedersachsen den Puck aus dem Gewühl heraus kein weiteres Mal im Tor unter (31.).

Nachdem Boaz Bassen die erste Möglichkeit des Schlussdrittels liegengelassen hatte (44.), glich Marius Möchel mit seinem zweiten Treffer aus (47.). Wenig später verpasste der frühere Grizzly sogar seinen dritten Treffer, als er aus kurzer Distanz verzog (52.).
Auf der anderen Seite vergab Spencer Machacek zunächst eine große Möglichkeit zum 4:3 (56.), machte dies aber 82 Sekunden vor dem Ende mit seinem Tor wieder gut. Als die Gäste ohne Goalie agierten, besorgte Festerling den 5:3-Endstand (60.).

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