Siegesserie der Grizzlys reißt - Neue Helmstedter
13. März 2021
Sport

Siegesserie der Grizzlys reißt

In Bremerhaven setzt es eine 3:4-Niederlage

Ausgerechnet im Nordderby ist die Siegesserie der Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga gerissen. Foto: regios24/Helge Landmann

Wolfsburg (jne). Ausgerechnet im Nordderby ist die Siegesserie der Grizzlys Wolfsburg in der Deutschen Eishockey Liga gerissen: Nach zuvor neun Erfolgen am Stück mussten sich die Mannen von Chefcoach Pat Cortina bei den Fischtown Pinguins mit 3:4 geschlagen geben. Damit zogen die Hausherren aus Bremerhaven in der Tabelle an den Wolfsburgern vorbei und sind nun Zweiter.

Sie hatten mehr Abschlüsse und auch mehr Chancen als die Pinguine im ersten Drittel – und dennoch gingen die Grizzlys mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. Luca Gläsner traf in der 16. Minute zur schmeichelhaften Führung für die Gastgeber. Auf der Gegenseite hatten zuvor Matti Järvinen (3.) und Julian Melchiori (14.) in aussichtsreichen Positionen vergeben.

Turbulent ging es im Mitteldrittel weiter, in dem zunächst Pinguins-Goalie Brandon Maxwell im Rampenlicht stand: Er parierte gegen Max Görtz (23.) und Matti Järvinen (30.), und auch die Doppelchance durch Spencer Machacek und Garrett Festerling (26.) brachte nicht den Ausgleich für die Wolfsburger. Den besorgte Mitte des Spielabschnitts dann Pekka Jormakka, der nach einem Foul an Grreit Fauser einen Penalty zum 1:1 (30.) verwandelte.

Die Freude über diesen Treffer hielt nur kurz: Miha Verlic (33.) und Niklas Andersen (36.) waren für die Gastgeber erfolgreich, die kurz vor der zweiten Drittelpause den Anschluss hinnehmen mussten: Spencer Machacek fälschte einen Schuss von Ryan Button zum 2:3 (39.) aus Sicht der Grizzlys ab.

Im Schlussabschnitt gab es den frühen Dämpfer: Keine 120 Sekunden waren gespielt, als erneut Niklas Andersen zur Stelle war und in Überzahl den alten Abstand wieder herstellte – das 2:4 (42.).

Die Gäste machten folgend Druck, versuchten es immer wieder von der blauen Linie – und scheiterten immer wieder an Brandon Maxwell. Mit einer Ausnahme: 17 Sekunden vor der Schlusssirene verkürzte Kapitän Sebastian Furchner noch auf 3:4. Letztlich war das nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Nach dem Freitags-Heimspiel gegen die Kölner Haie (bei Red.-schluss nicht beendet) steht den Grizzlys nun ein Auswärts-Doppelpack im Westen bevor: Am Montag (18.30 Uhr) steigt die Partie bei den Iserlohn Roosters, zwei Tage später kommt es in Köln (19.30 Uhr) zum schnellen Wiedersehen mit den Haien. Damit schließen die Wolfsburger dann die Nordrunde ab.

In der zweiten Saisonhälfte folgen dann die 14 Duelle mit den sieben Mannschaften der Gruppe Süd – unter anderem mit den großen Favoriten aus Mannheim und München.

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