Im Viertelfinale der Königsklasse - Neue Helmstedter
13. März 2021
Sport

Im Viertelfinale der Königsklasse

Rückspiel: „Wölfinnen“ gewinnen 2:0 gegen Lilleström SK Kvinner

Bereits zum neunten Mal in Folge haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg (vorne: Rebecka Blomqvist) die Runde der letzten Acht in der Champions League erreicht. Foto: Priebe/regios24

Wolfsburg (jne). 2:0 im Hinspiel, 2:0 im Rückspiel – die Serie hält! Bereits zum neunten Mal in Folge haben die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg die Runde der letzten Acht in der Champions League erreicht. Im ungarischen Györ entschieden die Schützlinge von Trainer Stephan Lerch auch das zweite Viertelfinal-Duell gegen den norwegischen Vertreter LSK Kvinner für sich.

Doch der Reihe nach: Drei Tage zuvor hatten die „Wölfinnen“ im Bundesliga-Niedersachsenduell beim SV Meppen nichts anbrennen lassen. Nach Treffern von Rebecka Blomqvist, Alexandra Popp, Dominique Janssen und Ewa Pajor stand am Ende ein souveräner 4:0-Sieg für den Tabellenzweiten zu Buche, der seinen Lauf nun am Sonntag (14 Uhr) im heimischen AOK-Stadion fortsetzen möchte. Zu Gast ist dann Bayer 04 Leverkusen.

Mit dem 2:0-Heimsieg im Hinspiel hatten sich die Grün-Weißen in der Champions League eine gute Ausgangssituation verschafft. Die Norwegerinnen aus Lilleström waren gefordert und gestalteten das Geschehen fast die gesamte erste Hälfte ausgeglichen. Aber eben nur fast: Denn mit einem Doppelschlag machten Pia-Sophie Wolter (43.) und Ingrid Engen (45.), die gegen ihren Ex-Klub traf, noch vor der Pause alles klar.

Nun mussten schon fünf Tore her für die Norwegerinnen, um die „Wölfinnen“ doch noch aus dem Rennen zu werfen. Eine Hypothek, die zu hoch war für den LSK: Trotz weiterer guter Möglichkeiten für den VfL blieb es letztlich bis zum Abpfiff beim 2:0.

„Lilleström hat heute einiges versucht. Schenken wollten sie uns nichts“, konstatierte VfL-Chefcoach Stephan Lerch und räumte ein: „In der Anfangsphase gab es eine gewisse Hektik, die sich auch auf unser Spiel ausgewirkt hat. Es ist zwar nichts passiert, aber sie wollten uns das Leben schwermachen. Der Doppelschlag kurz vor der Pause war natürlich sehr gut – er hat uns Ruhe gegeben und wir konnten auch einige Kräfte schonen.“

Mit Blick auf die nächste Bundesliga-Partie gefiel das dem Trainer der „Wölfinnen“ natürlich: „Wir haben zweimal 2:0 gespielt gegen eine physisch starke Mannschaft und sind in die nächste Runde eingezogen – das allein zählt und darüber sind wir sehr glücklich.“

Unter der Woche wurden weitere Baustellen im Funktionsteam der Grün-Weißen geschlossen, die zum 1. Juli mit Tommy Stroot bekanntlich einen neuen Cheftrainer bekommen werden. Der Nachfolger von Stephan Lerch wird mit zwei neuen Assistenz-Trainerinnen, einem neuen Analysten sowie dem bestehenden Torwarttrainer-Duo in seine erste Saison gehen.

Als neue Co-Trainerinnen konnten die VfL-Verantwortlichen Sabrina Eckhoff und Kim Kulig gewinnen. Die 36-jährige Eckhoff arbeitet derzeit beim Württembergischen Fußballverband und bastelt ebenso wie Ex-Nationalspielerin Kulig (30) zurzeit an ihrer Fußballlehrer-Lizenz. Die Europameisterin von 2009 trainiert aktuell noch das Zweitliga-Team von Eintracht Frankfurt.

Eike Herding und Alisa Vetterlein bilden weiterhin das Torwarttrainer-Duo der „Wölfinnen“. Eine Veränderung gibt es im Bereich der Analyse: Der Österreicher Gerhard Waldhart (43) verantwortet künftig dieses Aufgabengebiet.

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