VfL-Frauen drücken aufs Gaspedal - Neue Helmstedter
6. März 2021
Sport

VfL-Frauen drücken aufs Gaspedal

Champions League: „Wölfinnen“ legen mit Sieg gegen LSK Kvinner Grundstein fürs Weiterkommen

Jubel beim VfL über das Tor zum 1:0 durch Alexandra Popp. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Wolfsburg (jne). Die Länderspielpause, sie endete für die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gleich auf internationaler Ebene: Die „Wölfinnen“ waren am Mittwoch im Achtelfinale der Champions League gefordert – und legten mit einem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den norwegischen Vertreter LSK Kvinner den Grundstein fürs Weiterkommen. Die beiden Treffer für die Gastgeberinnen erzielte Nationalspielerin Alexandra Popp (2., 59.).

Keine Frage, es ist ein gutes Resultat, um einmal mehr zumindest ins Viertelfinale einzuziehen. Das Rückspiel findet am Mittwoch, 10. März, von 14 Uhr an statt und wird aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen im ungarischen Gyor ausgetragen. Zwischendurch sind die Grün-Weißen allerdings noch in der Bundesliga im Einsatz und wollen am Sonntag (14 Uhr) mit einem Sieg beim Drittletzten SV Meppen an Spitzenreiter Bayern München dranbleiben.

Doch zurück zur Champions-League-Partie, in der die „Wölfinnen“ einen Traumstart hinlegten. Eine Flanke von Svenja Huth lenkte Torhüterin Ida Norström noch an die Latte, aber Alexandra Popp staubte zur frühen 1:0-Führung ab – keine 120 Sekunden waren da gespielt.

Die Gäste aus Norwegen zeigten sich allerdings keineswegs geschockt: VfL-Torfrau Katarzyna Kiedrzynek parierte glänzend gegen Malin Brenn (6.).

Es entwickelte sich eine muntere Begegnung, mit Chancen auf beiden Seiten. Die Grün-Weißen hatten Pech, dass Fridolina Rolfö (24.) nach Vorarbeit von Felicitas Rauch am Pfosten scheiterte. Dann stand Kiedrzynek wieder im Rampenlicht, als die Polin einen Schuss von Nora Eide Lie (42.) stark abwehrte und somit die Pausenführung festhielt.

Die Wolfsburgerinnen drückten gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs gehörig aufs Gaspedal und hatten durch Popp (54.) und Ingrid Engen (56.) gute Möglichkeiten. Drei Minuten später fiel dann endlich das längst verdiente 2:0 für den VfL: Nach einer Flanke von Rauch stand einmal mehr Alexandra Popp goldrichtig und erhöhte. Trotz weiterer guter Gelegenheiten blieb es bis zum Abpfiff bei diesem Spielstand.

„Mit gemischten Gefühlen“ blickte VfL-Cheftrainer Stephan Lerch auf die Partie. „Zum einen gilt es, das Positive festzuhalten. Wir haben zu null gespielt und damit eines unserer Ziele erreicht. Zum anderen muss man aber auch sagen, dass wir hier und da auch Glück hatten – ein Tor für Lilleström wäre durchaus möglich gewesen.“ Was die Leistung betrifft, gebe es noch Luft noch oben. „Aber ein 2:0 ist auch kein schlechtes Ergebnis“, meinte Lerch.

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