Zukunft ist jetzt! 15 neue Gesellen - Neue Helmstedter
27. Februar 2021
Arbeit

Zukunft ist jetzt! 15 neue Gesellen

Von 20 Prüflingen haben 75 Prozent bestanden – Innungsbester ist Firat Aksöz mit der Note „gut“

Zur Vergabe der Zeugnisse und Gesellenbriefe waren alle gekommen. Foto: Erik Beyen

Helmstedt. Kein festlicher Rahmen, keine großen Reden, und doch bekamen die 14 neuen Gesellen und eine Gesellin der Elektro-Innung in Helmstedt am Wochenende ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe in der Aula der Berufsbildenden Schulen (BBS) Helmstedt. Für jeden ihrer nun ehemaligen Schüler(innen) hatten die Lehrer ein paar persönliche Worte parat – alles unter verschärften Bedingungen.

Insgesamt waren 20 Auszubildende zur Prüfung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik angetreten. Fünf legen eine Ehrenrunde hin. Innungsbester ist Firat Aksöz mit der Note „gut“, ausgebildet wurde er bei der Firma Wiethake Haustechnik aus Grasleben.

„Ich habe mich so gern mit dir gestritten“, sagte Lehrer Volker Gellrich einem der neuen Gesellen, einer, der hinterfragt und analysiert. „Dabei haben wir uns manchmal sogar in Rage diskutiert“, so der Lehrer, der das grundsätzlich gut findet, aber: „Es ist wichtig, eine gewisse Ausgewogenheit in der Klasse herzustellen“, erklärte Lehrer Mathias Käbisch.

Die Klasse hatte eine große Altersspanne, die zu Beginn der Ausbildung von eben erst 16 bis 28 Jahre reichte. Da könne man bei denen, die älter sind, einen deutlichen Erfahrungsvorsprung feststellen. Zur Vergabe der Zeugnisse und Gesellenbriefe war auch Lehrer Guido Meinhard gekommen.

Und das sind sie, die neuen Spezialisten für Energie- und Gebäudetechnik: Abdoalrhman Alhilo, Geraldine Markert, Rudi Rein, Eric Rusakov, Moussa Toure, alle bei EB-Elm-Bau in Königslutter ausgebildet; Firat Aksöz, Steffen Reinhard, beide Wiethake Haustechnik in Grasleben; Gian Luca Bäthge, Firma Ohlemann aus Räbke; Jan Burmester, RVA Wolfsburg und Firma Kuntze aus Schöningen; Tony Dammann, Firma Dursinsky aus Büddenstedt; Nico Vogt von Elektro Deutsch aus Velpke; Sergej Ziske, Justin Frohberg, beide bei Firma Spelly aus Helmstedt ausgebildet; Maximilian Pachner von Firma Gollmer in Helmstedt sowie Ruwen-Mathieu Gnaß, ausgebildet bei der AWO in Königslutter.

Bis auf zwei, so hieß es, stünden alle Gesellen in Lohn und Brot. Zunächst stünde für sie das Sammeln von Erfahrungen auf dem Programm. Möglichkeiten der Fortbildung gibt es auch für sie mehrere. In einem halben Jahr dürfen es die fünf Auszubildenden, die den Sprung diesmal nicht gestanden haben, ihrer Kollegin und ihren Kollegen gleichtun.

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