Traumquote: 100 Prozent bestehen - Neue Helmstedter
6. Februar 2021
Menschen

Traumquote: 100 Prozent bestehen

Kfz-Innung hat 14 neue Gesellen – Nicht allen verheißt die aktuelle Lage gute Aussichten

Alle Auszubildenden der Metall-Innung haben ihre Gesellenprüfungen bestanden – was eine absolute Traumquote von 100 Prozent macht. Foto: Erik Beyen

Helmstedt. „Wenn diese jungen Gesellen im Handwerk bleiben und sich entwickeln, haben sie eine sehr gute Zukunft vor sich.“ Das sagte Rudolf Granzow, der stellvertretende Obermeister der Metall-Innung im Landkreis Helmstedt.

Dieser Tage legten 15 junge Leute ihre Gesellenprüfung als Metallbauer in der Fachrichtung Konstruktionstechnik sowie als Feinwerkmechaniker in der Fachrichtung Maschinenbau ab. Erfolgsquote: 100 Prozent. Der Beste unter ihnen ist Max Link. Mit 92,13 Punkten holte er sich die Gesamtnote „sehr gut“.

100 Prozent, das sei schon eine Traumquote für die Gesellenprüfung, meinte der Innungsobermeister am Rande der improvisierten Freisprechung, die aus der Übergabe der Gesellenbriefe mit Fototermin bestand.

In der Regel erhalten die jungen Handwerker ihre Dokumente in einem feierlichen Rahmen. Doch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen verhindern diesen Festakt auch in diesem Jahr.

Gleichwohl sieht der Innungsobermeister das Handwerk als solches auf einem guten Weg. Es habe tatsächlich den vielzitierten goldenen Boden, zumal sich den Gesellen sehr viele Möglichkeiten böten. „Wer heute einen Meister macht, nennt sich Bachelor Professional“, so Granzow. Das hebe das Handwerk auf ein international beachtetes Niveau. Selbst für eine Änderung der Ausrichtung über ein Studium stünde den jungen Gesellen grundsätzlich nichts im Wege.

Und das sind die Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik: Kai Fliegert, Metallbau Horn Grasleben; Erik Herzog, Florian Reiter und Marcel Richter vom Industrieservice Hörmann Flechtorf; Eric Jansen, Tom-Lukas Kuszewski, Lars Liebers, Max Link und Roland Wolter, alle bei Lavie Königslutter ausgebildet; Enrico Pagel und Julian Zirkler, Domeier Metall- und Anlagenbau Büddenstedt; Michael Peiß, Metallbau Riemann Velpke sowie Anuweit Marc Schneider, Stahl- und Metallbau Werner in Wolfsburg.

Die neuen Feinwerkmechaniker in der Fachrichtung Maschinenbau heißen: Justin Borbe und David Medugorac, beide bei Präzisionsmechanik Till in Helmstedt ausgebildet.
„Ich bin wirklich sehr zufrieden“, schließt der stellvertretende Innungsobermeister Rudolf Granzow das Gespräch am Rande des Fototermins auf dem Außengelände der Berufsbildenden Schulen Helmstedt (BBS).

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