VfL-Frauen überwintern als Tabellenzweiter - Neue Helmstedter
28. Dezember 2020
Sport

VfL-Frauen überwintern als Tabellenzweiter

„Wölfinnen“ feiern zum Abschluss einen 2:0-Auswärtssieg bei der SGS Essen

"Wölfin" Pia-Sophie Wolter (Mitte). Foto: regios24/Sebastian Priebe

Wolfsburg (jne). Das letzte Spiel des Jahres 2020, es war zugleich die erste Partie der Rückrunde für die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg: Die „Wölfinnen“ feierten zum Abschluss einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg bei der SGS Essen und gehen damit als Tabellenzweiter mit einem Fünf-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München in die Winterpause.

Weiter geht es für die Grün-Weißen am Freitag, 5. Februar 2021 (19.15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. Die erste Trainingseinheit im Jahr 2021 findet am 10. Januar statt.

„Die Mannschaft hat sehr gut, kompakt und im Kollektiv gegen den Ball gearbeitet. Deshalb war nicht viel zu holen für Essen, die SGS kam nie klar zum Torabschluss. Wir mussten den Kampf annehmen, die Platzverhältnisse waren nicht so einfach“, konstatierte Wolfsburgs Chefcoach Stephan Lerch, der seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Champions League gegen Subotica gleich auf sechs Positionen umgebaut hatte.

Und dennoch begannen die Gäste druckvoll, rissen das Geschehen gleich an sich. In der siebten Minute der erste gute Angriff: Fridolina Rolfö bediente Zsanett Jakabfi, die zu wenig Druck hinter ihren Kopfball brachte. Fünf Minuten später dann jedoch die verdiente VfL-Führung: Ingrid Engen schickte die ehemalige Essenerin Lena Oberdorf steil, die für Torschützin Pia-Sophie Wolter querlegte. Das 1:0, es war zugleich der Pausenstand, da die „Wölfinnen“ ihre weiteren Möglichkeiten in Durchgang 1 ausließen.

Wie schon in der ersten Hälfte klingelte es auch in Halbzeit 2 nach zwölf Minuten im Essener Gehäuse: Zsanett Jakabfi schloss einen tollen Pass von Svenja Huth zum vorentscheidenden 2:0 (57.) ab. Und dann war es eben wie in Durchgang 1: Der VfL ließ defensiv nichts zu und offensive weitere Gelegenheiten aus, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. In Gefahr geriet der Sieg der Gäste zu keinem Zeitpunkt mehr.

„Unsere Defensive stand sehr souverän, und es freut mich, dass wir zu null gespielt und den sechsten Sieg in Folge eingefahren haben. Damit sind wir sehr zufrieden. Ich bin sehr stolz darauf, was die Mannschaft geleistet hat und dass sie nach zwei Englischen Wochen hier in Essen nichts hat anbrennen lassen“, fasste Stephan Lerch zusammen: „Das harte Jahr war jetzt auch spürbar für die Mannschaft, vor allem die letzten Wochen. Deshalb ist es umso schöner, dass wir hier einen souveränen Arbeitssieg feiern konnten. Jetzt können wir mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.“

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