VfL-Frauen ziehen ins Achtelfinale ein - Neue Helmstedter
19. Dezember 2020
Sport

VfL-Frauen ziehen ins Achtelfinale ein

2:0-Heimsieg gegen ZFK Spartak Subotica

Jubel über das Tor zum 1:0 für den VfL durch Fridolina Rolfö mit Karian Saevik (VfL, 18). Foto: regios24/Sebastian Priebe

Wolfsburg (jne). Pflicht erfüllt, Achtelfinale erreicht: Mit einem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen ZFK Spartak Subotica sind die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg in die nächste Runde der Champions League eingezogen. Bereits das Hinspiel in Serbien hatten die Wölfinnen klar mit 5:0 gewonnen und sich damit eine perfekte Ausgangsposition verschafft.

Im Vergleich zum 5:1-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen baute VfL-Cheftrainer Stephan Lerch seine Startelf gleich auf sechs Positionen um, so dass zunächst noch etwas Sand im Getriebe war. Kein Wunder also, dass die Gäste durch Tijana Matic (3.) und Tijana Filipovic (14.) auch die ersten beiden guten Möglichkeiten der Partie besaßen.

Auf der Gegenseite wurde es erstmals nach 20 Minuten gefährlich, als Felicitas Rauch per Kopf vergab. Dann klatschte eine fulminante Direktabnahme von Dominique Janssen (25.) nur an die Latte, und ihren Freistoß 120 Sekunden später parierte hatte Suboticas Torhüterin Milica Kostic.

Die Serbinnen hatten sechs Minuten vor der Pause bereits den Torschrei auf den Lippen, als Gabrielle Johna Farrell bereits VfL-Torfrau Katarzyna Kiedrzynek überwunden hatte. Doch Lena Goeßling rettete kurz vor der Linie.

Mit dem Wiederanpfiff entwickelte sich dann das Spiel so, wie man es von Beginn an erwartet hatte: Der Druck der Wölfinnen wurde immer größer, die ihre ersten drei Chancen in Durchgang 2 jedoch noch ausließen. So dauerte es bis zur 66. Minute, ehe die eingewechselte Fridolina Rolfö den erlösenden Führungstreffer für den VfL erzielte. Nach Vorarbeit von Karina Saevik musste die Schwedin nur noch den Fuß hinhalten.

Sieben Minuten später stand Shanice van de Sanden da, wo eine Torjägerin stehen sollte und staubte nach einem abgewehrten Schuss von Ingrid Engen zum 2:0 ab. Dass es bei diesem Spielstand blieb, hatten die Serbinnen letztlich ihrer Torfrau zu verdanken: Denn Kostic wehrte in der 82. Minute einen Handstrafstoß von Lena Goeßling gleich zweimal ab – der erste Versuch war wiederholt worden.

„Zunächst einmal freue ich mich, dass wir im Achtelfinale stehen und auch heute zu null gespielt haben. Das war keineswegs selbstverständlich, wenn man sich die ersten 20 Minuten anschaut. Da lag ein Treffer für Subotica durchaus im Bereich des Möglichen“, sagte VfL-Coach Stephan Lerch und fügte hinzu: „In der zweiten Halbzeit waren wir dann viel druckvoller in allen Bereichen und haben uns Möglichkeiten herausgespielt, die dann ja auch zu Toren geführt habe. Es ist eben auch eine Qualität, noch einmal den einen oder anderen Gang hochschalten zu können.“

Auf wen die Wölfinnen im Achtelfinale der Champions League treffen, wird erst am 16. Februar 2021 in Nyon ausgelost. Ausgetragen wird die Runde der letzten 16 dann am 3./4. und 10./11. März 2021. Doch zunächst gilt die volle Konzentration der Grün-Weißen noch einmal dem letzten Bundesliga-Spiel des Jahres 2020: Am Sonntag (14 Uhr) gastiert der VfL bei der SGS Essen und möchte sich natürlich erfolgreich ins neue Jahr verabschieden.

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