Endlich! DEL startet wieder - Neue Helmstedter
19. Dezember 2020
Sport

Endlich! DEL startet wieder

Für die Grizzlys geht es am Sonntag gegen die Krefeld Pinguine

Die Grizzlys starten in die neue Saison. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg (jne). Es wird Zeit, dass es endlich losgeht! Mit einem Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine starten die Grizzlys Wolfsburg am Sonntag (19.30 Uhr) in die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Und nur zwei Tage später steht mit der Partie gegen die Eisbären Berlin (Dienstag, 20.30 Uhr) bereits der nächste Auftritt in der heimischen Eis-Arena auf dem Programm.

„Normalerweise wären wir jetzt mitten in der Saison und hätten eine ganz andere Situation“, erklärte Charly Fliegauf, der Sportdirektor der Grizzlys. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Starttermin der neuen Spielzeit jedoch zweimal verschoben worden. „Jetzt sind wir froh, auf der Zielgeraden der Vorbereitung zu sein. Es fängt an, von Tag zu Tag mehr zu kribbeln“, räumte Fliegauf ein.

Nach den sechs Gruppenspielen im Vorbereitungsturnier um den MagentaSport Cup haben die Niedersachsen nun zehn Tage ohne Spiel hinter sich. „Unsere Ergebnisse in der Vorbereitung waren nicht gut. Wichtig ist aber auch, wie die Mannschaft reagiert hat. Die vergangene Trainingswoche war eine sehr gute für uns, das gilt auch für den Start in diese Woche. Wir sind fokussiert, haben viel Energie und sind um das gegnerische Tor herum effizienter als noch vor zwei Wochen“, fasste Grizzlys-Coach Pat Cortina zusammen.

Klaus Mohrs, Aufsichtsratsvorsitzender der Grizzlys und Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, nutzte die digitale Pressekonferenz, um seinen Dank auszusprechen. „Es ist eine extreme Situation für uns alle, aber auch für den Sport. Ich sage mit Stolz – und auch mit einem Dank an die Geschäftsführung und die Mitarbeiter der Grizzlys – dass wir eine der ersten Mannschaften waren, die in der Lage waren zu starten. Dahingehend wurde schnell eine Übereinkunft mit den Spielern gefunden“, bilanzierte Mohrs.

Mohrs und Fliegauf äußerten sich zudem auch noch einmal zum veränderten Spielmodus. „Ich halte den Modus für gut, weil er zunächst einmal weniger Fahrten bedeutet. Es ist daher eine kluge Lösung. Man kann nur hoffen, dass er gut anläuft und auch gut zu Ende geführt wird“, sagte Mohrs. Sportdirektor Charly Fliegauf stellte klar: „Das Ziel ist es erst einmal, eine Tabelle innerhalb der Gruppen zu bekommen, die auch als Grundlage für die Play-offs dienen kann – falls es die überregionale Spielrunde nicht mehr gibt.“

Und die Play-offs, sie sind – ohne Wenn und Aber – das Ziel der Grizzlys. „Das kann gar nicht anders formuliert werden. Da sind Trainer und Mannschaft jetzt gefordert, das auch zu erreichen“, hob Klaus Mohrs hervor. Dazu müssen die Grizzlys in der Hauptrunde mindestens Vierter in der sieben Teams umfassenden Nord-Gruppe werden.

Auch interessant