„Immerhin können wir Eishockey spielen“ - Neue Helmstedter
20. November 2020
Sport

„Immerhin können wir Eishockey spielen“

Grizzlys starten im MagentaSport-Cup

Marc Zanetti (Düsseldorfer EG) und Garrett Festerling (Grizzlys Wolfsburg). Foto: Simka/rs24

Wolfsburg (jne/r.). Erst gab’s einen Kantersieg, dann eine Auswärtsniederlage: Mit einer ausgeglichenen Bilanz ist Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg in den MagentaSport-Cup gestartet.

Einem 7:0-Heimsieg gegen die Düsseldorfer EG folgte eine 1:3-Pleite bei den Krefelder Pinguinen. Am Freitagabend stand das zweite Heimspiel in diesem Wettbewerb gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven auf dem Programm (bei Redaktionsschluss nicht beendet).

Doch der Reihe nach: Gegen die mit nur drei Reihen angetretene Düsseldorfer sorgten die Grizzlys bereits in den ersten zehn Minuten für klare Verhältnisse. Tore durch Toto Rech, Valentin Busch und Matti Järvinen ließen die Grizzlys mit einem 3:0-Vorsprung in die erste Pause gehen. Auch im weiteren Spielverlauf blieben die Niedersachsen Herr auf dem eigenen Eis.

Kapitän Sebastian Furchner stellte nach klasse Vorarbeit von Phillip Bruggisser noch vor der zweiten Sirene auf 4:0. Im Schlussdrittel trafen erneut Matti Järvinen, Max Görtz und schließlich Spencer Machacek zum ungefährdeten 7:0-Erfolg. Grizzlys-Goalie Chet Pickard wehrte kurz vor dem Spielende zudem einen Penalty von Daniel ab.

In Krefeld begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe. Und dennoch gingen die Hausherren mit einem Doppelschlag durch Petrakov (6.) und Routinier Martin Schymainski (7.) mit 2:0 in Führung.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Grizzlys zum sehenswerten Anschlusstreffer: Eine feine Kombination über Garrett Festerling und Toto Rech schloss Jordan Boucher (34.) zum 1:2 ab. Die Freude darüber währte aber nur kurz: Der Ex-Wolfsburger Kris Foucault (37.) stellte keine 180 Sekunden später den alten Abstand wieder her – das 1:3 war zugleich der Endstand.

„Ich denke, wir haben heute phasenweise ganz gutes Eishockey gespielt. Die beiden Gegentreffer zu Beginn haben uns jedoch alles andere als gutgetan“, erklärte Grizzlys-Assistenzkapitän Garrett Festerling und fügte hinzu: „Wir müssen weiter an uns arbeiten. Immerhin können wir Eishockey spielen und uns auf die stattfindende Saison vorbereiten.“

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