Showdown beim Spitzenreiter - Neue Helmstedter
14. November 2020
Sport

Showdown beim Spitzenreiter

5:0-Sieg bei Turbine Potsdam – Am Sonntag geht es für die Wölfinnen gegen Bayern München

Wölfinn Pia-Sophie Wolter (links) und ihre Mannschaftskolleginnen treten am Sonntag die Reise zum FC Bayern Campus ebenfalls noch ungeschlagen an. Sie liegen nur zwei Zähler hinter den Münchnerinnen. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Wolfsburg. Sie haben ein Ausrufezeichen gesetzt – direkt vor dem Gipfeltreffen! Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten 1. FFC Turbine Potsdam souverän mit 5:0 (3:0) gewonnen.

Am Sonntag (14 Uhr, live im NDR) folgt nun für die Wölfinnen der Showdown beim Spitzenreiter FC Bayern München, der mit acht Siegen in acht Spielen und 26:0 Toren imposant in die Saison gestartet ist. Die Wolfsburgerinnen treten die Reise zum FC Bayern Campus ebenfalls noch ungeschlagen an und liegen nur zwei Zähler hinter den Münchnerinnen.

Doch zurück nach Potsdam, wo die Grün-Weißen einen Start nach Maß erwischten – dank einer ehemaligen Turbine-Spielerin: Kathrin Hendrich flankte punktgenau auf den zweiten Pfosten, wo Felicitas Rauch angerauscht kam und den Ball per Kopf zur frühen 1:0-Führung (8.) versenkte.

In der Folgezeit ging es weiterhin nur in eine Richtung: Der VfL diktierte das Geschehen, ließ Potsdam nicht zur Entfaltung kommen – und legte noch der Pause gleich doppelt nach. Lena Goeßling (30.) verwandelte einen Handstrafstoß glücklich, Dominique Janssen (41.) schlenzte einen Freistoß zum 3:0 über die Mauer in die Maschen.

Kurz nach Wiederanpfiff machte die starke Lena Oberdorf alles klar, als sie einen Sololauf überlegt abschloss – das 4:0 (48.). Und für den sehenswerten Schlusspunkt sorgte schließlich Zsanett Jakabfi: Nach einer Flanke von Svenja Huth traf sie per Rückzieher artistisch zum 5:0 (77.).

Kein Wunder, dass VfL-Chefcoach Stephan Lerch angetan war vom Auftritt seiner Schützlinge. „So klar vom Ergebnis und wie wir das Spiel bestritten haben – das war nicht so zu erwarten. Ein Riesen-Kompliment an die Mannschaft, wie sie das Spiel von der ersten Minute an angenommen hat. Am Ende haben wir ein bisschen nachgelassen und auch Fehler gemacht, aber unter’m Strich, gibt es nicht viel zu bemängeln“, meinte Lerch, dessen Mannschaft so Selbstvertrauen für das Spitzenspiel in München tankte.

Auch mit der Auslosung im DFB-Pokal durch Losfee Inka Grings durften die Wölfinnen zufrieden sein: Der Titelverteidiger empfängt im Achtelfinale am 5./6. Dezember den Bundesliga-Konkurrenten MSV Duisburg, den er erst vor Kurzem mit 5:2 bezwungen hat.

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