VfL will zurück in die Erfolgsspur - Neue Helmstedter
17. Oktober 2020
Sport

VfL will zurück in die Erfolgsspur

Die Bundesliga-Fußballerinnen spielen am Sonntag gegen den MSV Duisburg

Ihr Ausfall trifft die VfL-Frauen schwer: Kapitänin Alexandra Popp (in Grün, hier im Spiel gegen den SC Sand). Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg (jk). Diese Rolle ist für die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg neu: Erstmals seit mehr als einem Jahr ist die Mannschaft nach dem späten Gegentor zum 1:1 vor Wochenfrist beim SC Freiburg nicht mehr in der Führungs- sondern in der Verfolgerrolle.

Spitzenreiter FC Bayern gab sich auch am sechsten Spieltag keine Blöße, steht nun bei sechs Siegen und 20:0 Toren. Das VfL-Team um Trainer Stephan Lerch verlor im Breisgau erstmals seit 2018 wieder Bundesligapunkte gegen ein Team, das nicht FC Bayern heißt. Zuletzt war es der SGS Essen am 18. Dezember 2018 gelungen, dem VfL in einer Bundesligapartie Punkte abzunehmen.

Am Sonntag (14 Uhr, AOK-Stadion) will der VfL zurück in die Erfolgsspur. Zu Gast ist der MSV Duisburg, nach sechs Spieltagen Tabellenvorletzter mit zwei Punkten, die aus torlosen Unentschieden in Freiburg und gegen Aufsteiger Meppen resultierten.

Definitiv fehlen wird dem VfL Kapitänin Alexandra Popp. Die Nationalspielerin verdrehte sich bei einem Zweikampf den Fuß und wurde unter Schmerzen vom Platz getragen. Da VfL-Trainer Lerch zu diesem Zeitpunkt sein Wechselkontingent voll ausgeschöpft hatte, beendete sein Team die Partie in Unterzahl. Mit der Folge, dass Freiburg nach dem Wolfsburger Führungstreffer durch die eingewechselte Zsanett Jakabfi (70. Minute) durch Hasret Kayikçi der späte Ausgleich (90.+5) gelang.

Wie lang Popp, die in den ersten sechs Punktspielen drei Tore erzielt hatte, wegen ihrer Kapselverletzung ausfallen wird, ist laut Mitteilung des Vereins offen. Der weitere Behandlungsverlauf sowie die zu erwartende Ausfallzeit seien von Popps Beschwerden abhängig. Nach Torjägerin Ewa Pajor (Knieverletzung) ist Popp bereits die zweite offensivstarke Spielerin, die den Wolfsburgerinnen vorerst fehlen wird.

Einen Wolfsburger Pflichtsieg gegen Duisburg vorausgesetzt, dürfte sich das erneute Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem VfL und dem FC Bayern fortsetzen. Derweil richten sich die Blicke bereits voraus auf das anstehende Topspiel der Grün-Weißen in München. Der Bundesliga-Kracher steigt laut der nun veröffentlichten zeitgenauen Ansetzungen durch den Deutschen Fußball-Bund am Sonntag, 15. November (Anstoß um 14 Uhr/live im NDR und BR).

Auch zwei weitere Spiele mit Wolfsburger Beteiligung werden live und frei empfangbar im TV gezeigt. Am Freitag, 6. November (Anstoß um 19.15 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), sind die Wölfinnen beim 1. FFC Turbine Potsdam zu Gast. Die Partie gegen Eintracht Frankfurt wird am Freitag, 20. November (Anstoß um 19.15 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), im AOK-Stadion ausgetragen.

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