Löwen testen gegen Rostock - Neue Helmstedter
29. August 2020
Sport

Löwen testen gegen Rostock

Keine weiteren Transfers – Pourié und Biankadi sind kein Thema mehr

Wie hier beim Test gegen Dresden will Eintracht auch heute jubeln. Foto: J. Hübner/imago

Braunschweig. Zum Saisonstart bekommen die Löwen ein Flutlichtspiel: Das DFB-Pokalmatch gegen Hertha BSC wurde auf Freitag, den 11. September terminiert, der Anstoß erfolgt um 20.45 Uhr. Heute treten die Löwen zum nächsten Vorbereitungsspiel an und treffen um 15 Uhr auf den ehemaligen Ligakonkurrenten Hansa Rostock.

„Der Freitagabend wird unserem Trainer sehr gut passen, weil wir danach ausreichend Zeit haben, uns auf das erste Punktspiel gegen Heidenheim vorzubereiten und die Informationen aus einem Wettkampf besser sind als aus einem Test“, so Sportdirektor Peter Vollmann.

„Schade“ fände er es allerdings, wenn dem Pokalfight zwischen den Löwen und den Berlinern aufgrund des Corona-bedingten Verbots von Großveranstaltungen nicht mal ein Teil der Fans im Eintracht-Stadion beiwohnen dürfte: „Wo, wenn nicht in einem Stadion unter freiem Himmel, kann man einen sehr geordneten Ablauf, mit Maske und Abstand organisieren?“, so Vollmann.

Auch der Verweis auf anfallenden An- und Abreiseverkehr rechtfertigt in seinen Augen keinen generellen Ausschluss aller Zuschauer: „Im Berufsverkehr fahren die Leute ja auch mit Bus und Bahn, ich bin mir sicher, dass sich unsere Fans dort auch diszipliniert verhalten würden.“

Zum letzten Mal vor Publikum spielte Eintracht ausgerechnet beim 0:3 gegen den heutigen Testspielgegner Hansa Rostock im März. Die Hanseaten konnten ihre damalige Form jedoch nicht durch die Corona-Pause retten und verpassten im Gegensatz zu den Löwen den Sprung in die 2. Liga: „Ich bin mir sicher, dass Jens Härtel und seine Mannschaft in dieser Saison ganz oben zu finden sein werden“, erwartet Vollmann eine starke Saison seines Ex-Vereins. Für Eintracht wird der Test zeigen, wie gut die Mosaiksteine im Team von Daniel Meyer mittlerweile zusammenpassen.

Nach der Verpflichtung von Njegos Kupusovic sind aktuell keine weiteren Transfers geplant, sollte sich einer der aussortierten Akteure wie Bernd Nehrig oder Orhan Ademi von der Gehaltsliste verabschieden, wäre ein weiterer Transfer bis zum 5. Oktober aber grundsätzlich noch möglich. Der Sportdirektor bestätigt, dass es neben Nehrig und Ademi noch weitere Akteure im Kader gibt, mit denen erörtert werden soll, „ob es für die zweite Liga reicht“.

Endgültig kein Thema mehr für Eintracht ist Marvin Pourié, der kurz vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern steht. Auch Merveille Biankadi wird nicht mehr nach Braunschweig zurückkehren.

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