Coach Cortina beklagt Todesfall - Neue Helmstedter
6. April 2020
Sport

Coach Cortina beklagt Todesfall

Grizzlys Cheftrainer Pat Cortina. Foto: Simka/regios24

Wolfsburg (das). Die Corona-Krise hat auch die Grizzlys Wolfsburg fest im Griff. Bereits in der letzten Woche meldete der Eishockey-Erstligist für seine sieben festangestellten Mitarbeiter Kurzarbeit bis Ende April an. „Es gibt weniger Arbeit“, sagte Manager Charly Fliegauf dazu – bedingt durch die ausgefallenen Play-offs und die sich dadurch nach hinten verschobene Saisonplanung.

Und auch die Mannschaft selbst ist von dem besagten Virus betroffen: Während der französische Nationalspieler Toto Rech um seinen an Covid-19 erkrankten Vater bangt, hat Cheftrainer Pat Cortina gar einen Todesfall in seinem familiären Umfeld zu beklagen. Die Eltern des in Montreal geborenen Coaches leben in Kanada, die seiner Frau jedoch in Italien, nämlich in Fassa in Südtirol – also einem Gebiet, in dem die Pandemie besonders heftig zugeschlagen hat. Dort hat der Schwiegervater von Cortinas Schwager den Kampf gegen die Lungenkrankheit verloren.
„Wir müssen akzeptieren, dass es jemanden treffen kann, den wir kennen“, erklärte der 55-jährige Grizzlys-Trainer. „Es ist jetzt eine Situation, die ist für die ganze Welt nicht einfach.“

Unterdessen trat Goalie Dustin Strahlmeier, der zur kommenden Saison zu den Autostädtern wechseln wird, gegen seinen Ex-Klub Schwenninger Wild Wings nach: „Ich muss zugeben, dass ich mich mit Schwenningen, so wie sich der Klub darstellt, nicht mehr identifizieren kann. Ich habe während der Gespräche mit Wolfsburg gemerkt, wie es eigentlich laufen sollte und muss. Dabei habe ich für mich festgestellt, dass es für mich unter dieser Klubführung in Schwenningen eher nicht weitergeht“, betonte der 27-Jährige.

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