Klare Klopschar-Worte zur ersten Niederlage - Neue Helmstedter
18. Januar 2020
Sport

Klare Klopschar-Worte zur ersten Niederlage

Volleyball-Verbandsliga: Bornum unterliegt „peinlich und desaströs“

Ingo Frassek (am Ball) und der TV Bornum bezwangen zwar Braunschweig, hatten gegen den VfL Wolfsburg aber das Nachsehen. Foto: Michael Uhmeyer/regios24

Bornum. Die beeindruckende Serie ist gebrochen! Volleyball-Verbandsligist TV Bornum hat die erste Niederlage kassiert – nach zwei Jahren. Zwar schlug der Spitzenreiter den USC Braunschweig III mit 3:0, danach setzte es aber eine 1:3-Pleite gegen den VfL Wolfsburg. „Völlig verdient“, wie TVB-Teamsprecher Holger Klopschar befand.

TV Bornum – USC Braunschweig III 3:0 (25:23, 25:23, 25:16). Schon in dieser Partie „liefen wir unserer Form hinterher“, sagte Klopschar. Allerdings reichte dem Aufsteiger bereits Normalform, um die Schwächen der noch jungen und unerfahrenen Gäste aufzudecken. Ein weiteres Plus: Der TVB-Block um den erfahrenen Thorsten Sante arbeitete gut und erzielte oft direkte Punkte. Auch in der Abwehr zeigten die Gastgeber vor 60 Zuschauern Biss und Bewegungsfreude und wehrten viele Bälle ab.

TV Bornum – VfL Wolfsburg 1:3 (24:26, 25:22, 14:25, 13:25). „Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, bilanzierte Klopschar. Danach hatte es aber zunächst nicht ausgesehen, denn bis zum Stand von 12:10 im ersten Satz behielt der Tabellenführer in einem offenen Schlagabtausch die Oberhand. Aber „dann haben wir zu viele Eigenfehler produziert und unsere Chancen nicht genutzt“, haderte Klopschar. „Den ersten Satz so zu verlieren war schmerzlich und kräftezehrend.“

Im zweiten Durchgang bäumte sich Bornum wieder auf und erspielte sich eine 14:7-Führung. Die Autostädter ließen sich davon aber nicht beeindrucken und kämpften sich zurück ins Spiel. „Wir fingen an, nicht nur gegen Wolfsburg zu spielen, sondern auch gegen uns selbst“, monierte Klopschar. Der Satzgewinn seines Teams sei glücklich und schmeichelhaft gewesen.

Die beiden folgenden Sätze beschrieb der Teamsprecher als „peinlich und desaströs. Unser Spiel war kraft- und orientierungslos. Statt Kampf nur noch Krampf. Von Annahmequalität war nichts zu spüren und das Zuspiel glich einem Salzstreuer. Unsere Angriffe waren Rohrkrepierer. Unser Stellungsspiel glich einem Schweizer Käse und es wurden kaum Bälle in der Abwehr geholt“, fand er klare Worte.

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