Mit Siegen Richtung Mittelfeld

Für HF und HSV stehen an diesem Wochenende die ersten Begegnungen des neuen Jahres an

Christian Lopez (links) und die Handballfreunde starten an diesem Samstag mit dem Derby-Heimspiel gegen Vorsfelde ins neue Jahr. Foto: Michael Uhmeyer/regios24

Helmstedt. Die Ligen sind verschiedene, das Ziel ist aber dasselbe: Für die Handballer des Oberligisten HF Helmstedt-Büddenstedt und des Verbandsligisten HSV Warberg/Lelm stehen an diesem Wochenende die ersten Begegnungen des neuen Jahres auf dem Programm. Für beide geht es darum, das Polster auf die Abstiegsränge auszubauen und Fahrt für die Mission Klassenerhalt aufzunehmen.

Oberliga: HF Helmstedt-Büddenstedt – MTV Vorsfelde (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Julianum). Mit einem äußerst dünnen Polster von zwei Zählern auf den ersten Abstiegsrang gehen die Handballfreunde ins neue Jahr – und das startet gleich mit dem Derby gegen den vor der Weihnachtspause ebenfalls strauchelnden MTV. Als Aufstiegsaspirant gestartet, rutschten die Vorsfelder nach nur 4:8 Punkten aus den letzten fünf Begegnungen von Tabellenrang 2 auf Platz 5 ab. Obwohl die Titelhoffnungen des MTV damit bereits ad acta gelegt wurden, ist Helmstedts Trainer Andreas Wiese sicher: „Vorsfelde wird gegen uns keinen Larifari-Handball spielen.“

Chancenlos sieht er sein Team trotz dessen enttäuschender Hinrunde dennoch nicht. Die Pause habe seinen Spielern gutgetan, nun soll das Punktekonto schnellstmöglich aufpoliert werden, um sich aus dem Abstiegssumpf frei zu strampeln. Am vergangenen Wochenende holten sich die Helmstedter jedenfalls schon mal etwas Selbstvertrauen zurück, als sie ein Vorbereitungsturnier in Haldensleben gewannen. Im Training arbeiteten die HF besonders am Angriffsverhalten und am Abschluss – entscheidend für die Erfolgsaussichten im Vorsfelde-Spiel werde indes die mentale Stärke sein, glaubt Wiese: „Wenn die Mentalität bei jedem einzelnen Spieler passt, haben wir Siegchancen“, so der HF-Coach.

Verbandsliga: TSG Emmerthal – HSV Warberg/Lelm (Sonntag, 17 Uhr). Nachdem sich der HSV kurz vor dem Jahreswechsel mit 6:2 Punkten von den Abstiegsrängen verabschiedet hat, geht es nun darum, diesen Aufwärtstrend fortzusetzen.
Die Partie bei der TSG, die vier Punkte mehr auf der Habenseite hat als der HSV (8:16), „ist richtungsweisend“, macht Trainer Heiko Böhm deutlich. Er und sein Trainerkollege Niklas Wosnitza führten in der Weihnachtspause zahlreiche Gespräche mit den Spielern. Es ging um die bisherige Saisonleistung, aber auch um das, was kommt, erzählt Böhm. Das Trainer-Duo habe den Spielern „deutlich gesagt, was wir in der Rückrunde von ihnen erwarten“. Diese Erwartungen umreißen auch das, was es für den HSV braucht, um die Klasse zu halten. Und ein Sieg an diesem Sonntag wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel. „Wir können ans untere Mittelfeld der Tabelle heranrücken“, zeigt Böhm auf.

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