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Volleyball: TV Bornum bastelt am Durchmarsch in die Oberliga

Der 3:1-Sieg beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg war jedoch alles andere als ein Spaziergang

Auch der zweitligaerfahrene Angreifer Ingo Frassek (rechts) hatte gegen den Wolfsburger Block seine Probleme. Foto: regios24

Bornum. Dieser Lauf nimmt fast schon beängstigende Züge an: Auch im siebten Spiel nach dem Aufstieg in die Verbandsliga fuhren die Volleyballer des TV Bornum einen dreifachen Punktgewinn ein und basteln somit weiter am Durchmarsch in die Oberliga. Allerdings war der 3:1 (25:22, 28:26, 22:25, 25:19)-Sieg des Spitzenreiters beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg alles andere als ein Spaziergang.

So sprach TVB-Spielertrainer Holger Klopschar von einem „Arbeitssieg gegen einen ebenbürtigen Gegner“, der einen guten Block stellte und solide in der Abwehr stand. „Selbst aus einer guten Annahme heraus hatten wir oft Schwierigkeiten, uns im Angriff durchzusetzen“, erklärte Klopschar und fügte hinzu: „Auch unser Hauptangreifer Ingo Frassek musste sich mehr als sonst anstrengen.“

Durch gute Blockaktionen, allen voran von Thorsten Sante und Dirk Korzinovski, brachten sich die Gäste im ersten Durchgang mit 18:14 Punkten in Führung, die zum Satzgewinn reichen sollten.

Nach einem wahren Krimi im zweiten Spielabschnitt, als die Wolfsburger beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle vergaben und der TVB letztlich die besseren Nerven zeigte, stand es bereits 2:0 für die Bornumer. Zwar verkürzte der VfL durch den Gewinn des dritten Satzes auf 1:2, offenbarte im vierten Durchgang aber „Schwächen in der Annahme und im Angriffsspiel“, erläuterte der TVB-Spielercoach, der sich über den Sieg freute und den Gegner lobte: „Sie haben uns mal vor eine echte Herausforderung gestellt. Sicherlich sind wir in einigen Situationen des Spiels unter unseren Möglichkeiten geblieben, wir haben aber gekämpft und uns nicht aufgegeben. Das zeichnet uns auch aus.“

Das vorletzte Spiel in diesem Jahr bestreiten Klopschar und seine Teamkollegen am morgigen Sonntag (ab 13 Uhr) beim ASC 46 Göttingen II. Gut möglich, dass dann wie schon Ende Oktober erneut ein klarer 3:0-Erfolg dabei herausspringt.

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