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Knieprobleme: VfL Wolfsburg sorgt sich um Kapitän Guilavogui

Trainer Oliver Glasner will die Gruppenphase der Europa League überstehen

Maximilian Arnold, Davy Klaassen (SV Werder Bremen) und Robin Knoche (von links). Foto: regios24

Wolfsburg. 5 von 24 möglichen Punkten: Das ist die ernüchternde Ausbeute des SV Werder Bremen aus den vergangenen acht Ligaspielen. Seit dem 2:1-Sieg beim 1. FC Union Berlin Mitte September warten die Hanseaten auf einen Erfolg in der Fußball-Bundesliga – und liegen nur aufgrund des besseren Torverhältnisses im Vergleich mit Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf nicht auf dem Relegationsplatz.

Stand jetzt: Für den SVW ist also Abstiegskampf angesagt, und trotzdem gibt es einen, der die Grün-Weißen beim Rennen um die vorderen Ränge noch auf dem Zettel hat. „Die ersten Zehn plus Werder werden um die Europapokal-Plätze spielen“, sagt Oliver Glasner, Trainer des VfL Wolfsburg, im Interview mit dem Onlineportal DeichStube. Am Sonntag stehen sich beide Mannschaften um 18 Uhr in der Volkswagen-Arena gegenüber.

Wie Glasner zu seiner Einschätzung kommt? „Werder praktiziert einen gepflegten Offensivfußball, beweist dies immer auch in den Offensivaktionen“, erklärt der VfL-Coach. Eine Statistik, die diese Aussage unterstreicht: Von den Mannschaften ab Platz 7 (VfL) war nur Eintracht Frankfurt bislang treffsicherer als die Bremer, die zwar seit dem „Dreier“ bei Union auf den am Kreuzband verletzten Niclas Füllkrug verzichten müssen, sich dafür aber auf Antreiber Davy Klaassen (3 Tore), Kreativspieler Yuya Osako und den pfeilschnellen Angreifer Milot Rashica (beide 4) verlassen können.

Beim Blick auf die Tabelle wird allerdings klar, wo das Problem der Elf von Trainer Florian Kohfeldt liegt: nämlich in der Defensive, denn mit dem 1. FC Köln (27), SC Paderborn (29) und 1. FSV Mainz 05 (31) gibt es nur drei Teams, die bislang noch mehr Gegentreffer kassiert haben (26). Das liegt zum einen an der schwachen Form von Stammtorwart Jiri Pavlenka und zum anderen an der Verletztenmisere in diesem Bereich – so kommen Linksverteidiger Ludwig Augustinsson (1) sowie das Innenverteidiger-Duo Niklas Moisander (3) und Ömer Toprak (4) zusammen gerade einmal auf acht Einsätze.

Stichwort Verletzung: Einen Schockmoment gab es für die Wölfe am Dienstag, als Kapitän Josuha Guilavogui das Geheimtraining aufgrund von Knieproblemen abbrechen musste. Es handelt sich aber nicht um eine strukturelle Blessur, wie die MRT-Untersuchung ergab. Der 29-Jährige saß mit im Flieger nach Lwiw, wo der VfL am Donnerstagabend in der Europa League bei FK Oleksandrija im Einsatz war und 0:1 siegte. Somit besteht auch die Hoffnung, dass Trainer Glasner auch in der Partie gegen Werder Bremen auf seinen Spielführer bauen kann.

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