Sportlerehrung: „Ich hätte gerne alle gewählt“ - Neue Helmstedter
9. November 2019
Menschen

Sportlerehrung: „Ich hätte gerne alle gewählt“

Jürgen Nitsche, KSB-Vorsitzender, wünscht sich für die morgige Veranstaltung ein volles Haus – Restkarten sind an der Kasse noch erhältlich

Sie wirbeln auch bei der 19. Auflage der Sportlerehrung durch die Lüfte: Die Flying GaBös. Der KSB gibt aber noch weitere Showacts für den Galaabend am Sonntag, 10. November, im Brunnentheater bekannt. Foto: BZV-Archiv/Priebe/rs24

Helmstedt. Ob Fußball oder Volleyball, ob Leichtathletik oder Schwimmen: Der Kreissportbund (KSB) Helmstedt zeichnet am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr, seine erfolgreichen Sportler des Jahres 2019 aus. Bereits ab 15.30 Uhr kann sich das Publikum bei Kaffee und Kuchen im Theater-Café auf die bevorstehende Ehrung einstimmen. Auch sonst hält die Veranstaltung, die in diesem Jahr in die 19. Auflage geht, einige Veränderungen und Überraschungen bereit. Die NH traf Jürgen Nitsche, KSB-Vorsitzender, zum Interview.

Herr Nitsche, was bedeutet es für Sie, dass der KSB Gastgeber der Sportlerehrung ist?
Eine Menge. Der Sport hat eine herausragende Bedeutung und es ist notwendig ihn stets zu präsentieren, denn gegenwärtig nimmt der Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen immer weiter zu. Auf unserer Bühne stehen Sportler, die über den Bezirk hinaus erfolgreich sind, darunter sogar mehrere Deutsche Meister. Sehr gerne ist der KSB da der Gastgeber.

 

Was heißt es für die Sportler, dass sie in heimischen Gefilden geehrt werden?
„Zuhause“ geehrt zu werden, da hängen sicherlich einige Emotionen dran. Das Brunnentheater gibt dem Ganzen letztendlich einen würdigen Rahmen.

Welchen Stellenwert haben die Ehrungen für die Sportler?
Für die Sportler bedeutet es viel, diese Wertschätzung zu erfahren. Schließlich ist eine Auszeichnung auch immer ein Leistungsanreiz oder eine Bestätigung dafür, dass man ein Ziel, das mit einer Menge Training verfolgt wurde, erreicht hat. Und: Die Vorbildfunktion, die die Athleten inne haben, das macht schon unglaublich stolz.

Was hängt alles an der Organisation? Wie groß ist der Aufwand?
Die Organisation der Sportlerwahl ist ein enormer Aufwand. Probleme bereitet vor allem die Finanzierung, die immer schwieriger wird. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht deshalb auch an die Volksbank eG Wolfenbüttel, Sport-Thieme, die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt und das BZV-Medienhaus.

 

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen bei der Sportlerehrung. Welche sind das? Und worauf legen Sie besonders viel Wert?
Wir haben die Sportlerwahl zunächst auf einen Sonntag, 17 Uhr, terminiert. Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen gibt es nicht. Außerdem legen wir mehr Wert auf den Familienaspekt. Bereits ab 15.30 Uhr können sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen im Theater-Café auf die bevorstehende Ehrung einstimmen.

Was ändert sich im Hauptprogramm?
Ganz neu ist die Wiedergabe bewegter Bilder. So werden das 75-jährige Vereinsjubiläum des KSB und die Sportler selbst erstmals in einer filmischen Präsentationen dargestellt. Insgesamt ist die Sportlerehrung in diesem Jahr deutlich straffer und dynamischer gestaltet.

Welche Showaspekte kann das Publikum erwarten?
Mit dem ehemaligen Europameister im Rope Skipping, Sebastian Deeg, dem Extreme Unicyclist Mimo Seedler und dem Zauberer-Duo „endlich zu zweit“ bieten wir ein abwechslungsreiches Showprogramm. Außerdem sind auch bekannte Dauerbrenner, etwa die Flying GaBös, mit dabei.

Welche Überraschungen gibt es?
Ich will nicht zu viel verraten, aber unter anderem soll ehrenamtliches Engagement besonders im Rampenlicht stehen.

Verraten Sie, wen Sie gewählt haben?
Ich hätte gerne alle gewählt. Der entscheidende Punkt aber ist doch, dass es jeder der Nominierten im Hinblick auf seine sportliche Leistung verdient hat, zu gewinnen. Der Sieg der Wahl ist jetzt nur noch das I-Tüpfelchen.

Und wer hat nun Ihre Stimme bekommen?
Wer meine Stimme bekommen hat? Das bleibt mein Geheimnis. (lacht)

Was wünschen Sie sich für die Sportlerehrung?
Der KSB-Vorstand und ich, wir wünschen uns ein volles Haus, insbesondere besetzt von zahlreichen Sportlerinnen und Sportlern sowie den im Sport ehrenamtlich engagierten Menschen im Landkreis Helmstedt.

Jürgen Nitsche, KSB-Vorsitzender, wünscht sich für die Sportlerehrung im Brunnentheater ein volles Haus. Foto: Lüer

Restkarten

Einige Restkarten für die Sportlerehrung am morgigen Sonntag, 10. November, sind an der Kasse des Brunnentheaters eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn noch erhältlich.

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