Defensive erwartet Schwerstarbeit

Gegen die HSG Nienburg muss sich Helmstedt-Büddenstedt in einigen Bereichen steigern

Letzte Woche die 19:29-Abfuhr gegen Spitzenreiter Lehrter SV: Für den Oberligisten Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt folgt derzeit ein Kracher auf den nächsten. Foto: Uhmeyer/rs24

Helmstedt (r.). Letzte Woche die 19:29-Abfuhr gegen Spitzenreiter Lehrter SV, nun das Heimspiel gegen den Tabellendritten HSG Nienburg (heute, 19.30 Uhr): Für den Oberligisten Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt folgt derzeit ein Kracher auf den nächsten. Und auch der HSV Warberg/Lelm bekommt es eine Liga tiefer mit einem Topgegner zu tun.

HSG Nienburg – HF Helmstedt-Büddenstedt (Samstag, 19.30 Uhr). Bei ihrem Gastspiel an der Weser wird erneut Schwerstarbeit auf die Defensive der Helmstedter zukommen. Dessen ist sich auch Andreas Wiese bewusst. „Die Nienburger haben ungefähr das Format von Lehrte“, sagt der HF-Trainer und warnt zugleich: „Wenn wir in Nienburg ähnlich auftreten wie gegen Lehrte, werden wir keine Chance haben.“ Zudem schlug der Mann an der Seitenlinie auch selbstkritische Töne an: Ich muss mich hinterfragen, warum es mir nicht gelungen ist, meine Mannschaft in den ersten 15 Minuten ordentlich zu motivieren.“

HSV Warberg/Lelm – VfB Fallersleben (Samstag, 18.30 Uhr). Aufsteiger Warberg/Lelm holte aus den ersten sechs Partien lediglich einen Sieg – und ist deshalb gegen den VfB Fallersleben dringend auf Punkte angewiesen.
Für HSV-Coach Heiko Böhm hat das Duell „Derby-Charakter“ – und genau dieses Derby-Kribbeln möchte er von seinen Jungs auch sehen: „Wir müssen intensiver in die Zweikämpfe gehen“, fordert Böhm, „beim ersten Kontakt sind wir noch zu zaghaft.“ Immer wieder bekomme er von gegnerischen Trainern zu hören, „dass wir zwar gut spielen, aber viel zu artig sind.“ Andere Mannschaften seien in dieser Hinsicht deutlich weiter, erklärt der HSV-Trainer: Die spielen schon mal dreckig, aber trotzdem fair. Auch wir müssen mal das im Regelwerk Erlaubte ausreizen.“ Zudem wünscht sich Böhm von seinen Spielern mehr Galligkeit vor dem Tor.

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