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Guilavogui: „Es geht um Punkte“

Gerade für den Wolfsburger Kapitän ist das Spiel gegen AS Saint-Etienne voller Emotionen

VfL-Kapitän Josuha Guilavogui (links) spielt in der Europa-League-Partie erstmals gegen seinen Ausbildungsclub. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Einer freute sich ganz besonders auf diese Partie: „Das wird einer der besten Momente meiner Karriere“, sagte Josuha Guilavogui vor der zweiten Europa-League-Partie seines VfL Wolfsburg bei der AS Saint-Etienne am Donnerstagabend (bei Redaktionsschluss nicht beendet).

Acht Jahre lang – inklusive eines kurzen Intermezzos bei Atletico Madrid – hatte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten beim Rekordmeister der französischen Ligue 1 unter Vertrag gestanden, ehe er im Sommer 2014 bei den Wölfen anheuerte.

Als 14-Jähriger war der heute 29-jährige Mittelfeldspieler in die südfranzösische Industriestadt gewechselt, dort zum Profispieler gereift und hatte 2013 gemeinsam mit dem ehemaligen Dortmunder und jetzigen Arsenal-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang den Ligapokal gewonnen.

Neben ehemaligen Mitspielern und vielen Freunden traf Guilavogui nun „sogar den Direktor des Hotels, in dem wir untergebracht sind“, wieder. „Es wird ein bisschen komisch sein, vor allem, wenn ich in das Stadion komme“, sagte der defensive Mittelfeldakteur weiter, ohne die Wichtigkeit der sportlichen Aufgabe zu vergessen: „Danach geht es um Punkte, wir wollen gewinnen.“ Zum Auftakt in Gruppe I hatte der VfL übrigens PFK Oleksandrija aus der Ukraine mit 3:1 besiegt.

Einen knappen 1:0 Sieg – dank Marcel Tisserands Kopfballtreffer (9.) – hatte die Elf von Trainer Oliver Glasner auch am vergangenen Bundesliga-Spieltag beim 1. FSV Mainz 05 eingefahren und ist somit neben Tabellenführer FC Bayern München die einzige Mannschaft, die in der laufenden Spielzeit noch ohne Niederlage ist.

Diese Serie wollen die Niedersachsen, die mit zwölf Punkten aus den ersten sechs Partien nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter liegen, natürlich am Sonntag, 6. Oktober, fortsetzen. Um 15.30 Uhr (Volkswagen-Arena) empfängt der Tabellensiebte den Aufsteiger 1. FC Union Berlin, der sich zuletzt Eintracht Frankfurt daheim mit 1:2 geschlagen geben musste. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt.

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