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Für jeden Auftrag gibt’s neue Bäume

Die Jungunternehmer Florian Danker, Paul Knop und Levin Müller-Holsten geben sich einen grünen Fußabdruck

Florian Danker und Levin Müller-Holsten wollen grün werden. Foto: Erik Beyen

Helmstedt. Mit dem Rad von Termin zu Termin – für die Jungunternehmer Florian Danker, Paul Knop und Levin Müller-Holsten ist das überhaupt kein Problem, solange diese in Helmstedt stattfinden.

Die drei jungen Männer sind Werbetreibende, und als solche haben sie sich nun einen grünen Fußabdruck verpasst, ein Stück weit inspiriert von der Bewegung „Fridays for Future“. Ganz oben auf ihrer Fünf-Punkte-Klimaschutzliste steht der Verzicht auf das Auto. Für Florian Danker bedeutete das: „Ich habe kein privates Auto mehr.“

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über den Klimawandel halten wir es für angebracht, zu handeln“, so Danker und initiierte ein unternehmerisches Umdenken. Der weitgehende Verzicht auf das Auto reicht sogar bis nach Braunschweig. „Dorthin kann ich mit dem Zug fahren und in Braunschweig das Fahrrad nutzen“, erklärt Danker und schränkt etwas ein: In seinem Falle lohne sich etwa die Fahrradmitnahme, da er Student ist. Ein positiver Aspekt: „Man plant Fahrten besser.“ Und sollte doch mal ein Auto für eine Dienstfahrt zum Einsatz kommen, dann wollen sie künftig pro 20 gefahrene Kilometer einen Baum pflanzen.

Der Fünf-Punkte-Plan umfasst auch den Verzicht auf Ausdrucke, sprich eine Reduzierung des Papierbedarfs im täglichen Arbeitsleben, und wenn ein Kunde ein Druckprodukt wünscht, steht immer das Angebot, Recyclingpapier zu nutzen.

Das Engagement der drei jungen Männer geht weiter. Sie pflanzen nicht nur für Dienstfahrten mit dem Auto regelmäßig Bäume, besser: Sie lassen pflanzen, nein, auch für jeden Auftrag gibt es abhängig vom Volumen Bäume für das Klima.

Dafür arbeiten sie mit dem Verein Primaklima mit Sitz in Bergisch Gladbach zusammen. Aktuell geht es um die Aufforstung in Nicaragua. 33 Bäume haben die drei Herren aus Helmstedt im Zuge ihres grünen Fußabdrucks schon gepflanzt. Doch sie könnten sich auch ein eigenes Projekt in der Region vorstellen. „Wir würden uns freuen, wenn andere Unternehmen auf den Zug aufspringen“, so Florian Danker.

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