Pflugkünste in staubtrockener Erde - Neue Helmstedter
19. September 2019
Freizeit

Pflugkünste in staubtrockener Erde

Teilnehmer des Einachspflügens hatten mit der Trockenheit des Ackers zu kämpfen

Die Teilnehmer warteten an den zugeteilten Parzellen auf das Startzeichen zum Arbeitsbeginn. Obwohl es nicht nach Zeit, sondern nach Güte das Pflügen beurteilt wurde, gab es doch für jeden Abschnitt einen gewissen Zeitrahmen. Foto: Werner Gantz

Bornum. Die Pfluggemeinschaft Bornum hatte wieder, und das zum 25. Mal, zum Einachspflugwettbewerb eingeladen. Das besondere Ereignis auf dem abgeernteten Ackerstück von Elisa Pape am östlichen Dorfrand direkt an der Bundesstraße 1 war wieder einmal sehr gelungen.

15 Teilnehmer gab es und etwa 300 Besucher verfolgten das Geschehen an den abgesteckten Parzellen. Organisator Volker Meier stimmte mit seinen Durchsagen die Teilnehmer und das Publikum auf das Event ein.

„Während der Boden 2017 sehr nass war und die Veranstaltung 2018 wegen des Wetters sogar ganz ausfallen musste, haben wir in diesem Jahr einen zu trockenen Acker“, stellte er bedauernd fest und bat bei den Pflügern um Beachtung dieses Nachteils. Perfekte Arbeit war deshalb nur bedingt möglich.

Um das Arbeitsgerät einzusetzen, bedarf es schon einiger Übung und auch etwas Muskelkraft. Verlangt wurde laut Bewertungsliste zu Beginn eine gleichmäßig ausgeräumte gerade Spaltfurche.

Deutlich sichtbare Furchendämme und einen ordentlichen Furchenschluss wollte die Jury sehen. Das konnte mit dem einwandfreien Ein- und Aussetzen der Pflugschare erreicht werden. Die Unterbringung von Bewuchs war ein Kriterium bei der Betrachtung des Gesamteindrucks.

Während Detlef Heine aus Bornum und Wolfgang Dieckmann aus Klein Steimke sich mit der Bewertung beschäftigten, hatten die Gäste Gelegenheit, sich mit Bratwurst vom Grill zu versorgen. Getränke gab es ebenfalls auf dem Feld am Stand nebenan. Grußworte sprachen Bürgermeister Alexander Hoppe und Friedrich Maushake vom Landvolkgemeindeverband Königslutter/Nord-Elm.

Zum Abschluss gehörte die Siegerehrung. Auf Platz eins bekam den Wanderpokal Jan Wulzenstieg aus Nordheim. Einige Male hatte ihn schon Hans-Georg Oeft aus Königslutter. Er belegte Platz zwei, gefolgt von Rainer Claus aus Bornum. Annette Lüer aus Bornum war die einzige weibliche Teilnehmerin. Sie belegte den achtbaren Platz zwölf. Es gab für alle Sachpreise.

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