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2,14 Millionen Euro für die Sportanlage

Velpkes Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke plant Sanierung und Neuausrichtung

In zwei Schritten will Rüdiger Fricke die Sportanlage fit machen. Foto: Erik Beyen

Velpke. Mancher hat wohl lange darauf gewartet, die Leichtathleten des Velpker Sportvereins (VSV) haben davon geträumt. Setzt sich Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke mit seinem Vorschlag durch, dann wird die Bezirkssportanlage an der Prügeleiche in Velpke, dort hat der VSV seinen Sitz, in absehbarer Zeit gründlich saniert und neu ausgerichtet. Was genau er vor hat, steht in einer Vorlage für die politischen Gremien.

In zwei Schritten will Rüdiger Fricke die Sportanlage fit machen. Bereits 2021 würde er gern die Laufbahn von einer B-Anlage in eine C-Anlage umwandeln, das heißt: Aus sechs Rundbahnen werden vier, im südlichen Abschnitt ergänzt um sechs Kurzstreckenlaufbahnen sowie vier im nördlichen Abschnitt. Dann wäre auch Schluss mit der Asche. Fricke will eine moderne Kunststoffbahn bauen. Obendrein soll es eine neue Weitsprunganlage sowie einen neuen Bereich für Hochsprung, Speerwurf, Diskuswurf und Schlagball geben.

Damit auch abendliche Sportfeste stattfinden können, schlägt der erste Mann in der Samtgemeinde eine neue Flutlichtanlage vor. Abrunden soll die Modernisierung eine automatische Bewässerungsanlage für den A-Platz sowie ein Container für den Verkauf von Speisen und Getränken bei Fußballspielen.

„Eine Modernisierung der Laufbahn von Tenne auf Kunststoff hat neben den besseren Trainingsmöglichkeiten auch noch den Effekt, dass zukünftig in Velpke neben Schülersportfesten auf Kreisebene auch Meisterschaften auf Bezirks-und Landesebene durchgeführt werden könnten“, schreibt Helge Dornfeld, der stellvertretende Vorsitzende des VSV und Trainer der Leichtathleten.

Etwa 990 000 Euro könnte das Maßnahmenpaket laut ersten Schätzungen kosten, und: „Das würde ich unabhängig von Fördermitteln durchziehen“, so Fricke, denn: „Wir müssen da was machen und Velpkes Attraktivität weiter steigern“, begründete er.

Für den zweiten Bauabschnitt schlägt Fricke zwei Varianten vor. Beide sehen die Umwandlung des B-Platzes für die Fußballer in einen Kunstrasenplatz vor. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Mikroplastik nennt die Vorlage drei Alternativen. Eine wäre ein mit Quarzsand verfülltes System, eine zweite setzt auf Kork als Füllmaterial.

Die dritte Ausweichmöglichkeit wäre ein unverfülltes System. Je nach Variante würde der zweite Abschnitt bis zu 1,12 Millionen Euro kosten, inklusive neuer Beachvolleyball- und Kugelstoßanlage, bei Variante eins mit neuem Tennisplatz und neuer Flutlichtanlage, bei Variante zwei mit Umwandlung eines Tennisplatzes in ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen. Fördermittel könnte er aus einem Landestopf bekommen. Die Förderprogramme des Landessportbundes (LSB) sind nach Auskunft von Jürgen Nitsche vom Kreissportbund (KSB) bereits überzeichnet.

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