Drei Tore, drei Punkte - Neue Helmstedter
31. August 2019
Sport

Drei Tore, drei Punkte

Der VfL Wolfsburg siegt auswärts bei Hertha BSC mit einem 3:0

Maximilian Arnold, VfL Wolfsburg, und Dodi Lukebakio, Hertha BSC (von links). Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Jetzt fehlt nur noch ein Dreier zum Rekord. Dem 2:1 (1:0)-Auftaktsieg gegen den 1. FC Köln ließ der VfL Wolfsburg zum Abschluss des 2. Spieltags einen klaren 3:0 (1:0)-Erfolg bei Hertha BSC folgen.

Wout Weghorst per Foulelfmeter (9.), der eingewechselte Josip Brekalo (82.) und Jerome Roussillon (90.+1) trafen für den Fußball-Bundesligisten in der Hauptstadt und bescherten dem neuen Trainer Oliver Glasner damit einen tollen Einstand.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass wir gegen eine starke Hertha gewonnen haben“, sagte der VfL-Coach nach der Partie. Nachdem seine Elf in den ersten 15 bis 20 Minuten Probleme gehabt und keinen Zugriff auf das Spiel bekommen habe, „konnten wir in der Trinkpause Kleinigkeiten korrigieren und haben ab diesem Zeitpunkt die eigene Defensive in den Griff bekommen.“

Kapitän Josuha Guilavogui lobte die Fitness seiner Mannschaft: „Man hat gesehen, dass wir im physischen Bereich top sind, wir konnten immer noch mehr laufen und umschalten.“ Das belegen auch die Zahlen: Gegen Köln waren die Wölfe 4,9 Kilometer mehr gelaufen als der Gegner, gegen das Team von Coach Ante Civic sogar 6,2. Von daher kam es nicht überraschend, dass die Grün-Weißen zwei ihrer drei Treffer in der Schlussphase erzielten.

Die gute Physis dürfte auch im dritten Saisonspiel ein wichtiger Faktor werden. Siegt der Tabellenvierte am Samstag  gegen den SC Paderborn (15.30 Uhr, Volkswagen-Arena), wäre er zum ersten Mal überhaupt mit drei Siegen nacheinander gestartet.

Zwei Erfolge zum Auftakt schafften die Wolfsburger im Vorjahr (2:1 gegen den FC Schalke 04, 3:1 bei Bayer 04 Leverkusen) und in der Saison 2008/09 (2:0 gegen den VfB Stuttgart, 3:1 beim 1. FC Köln) – und wurden damals sogar Deutscher Meister…

Von derartigen Träumen sind die Niedersachsen aktuell weit entfernt, die ganze Konzentration gilt dem Heimauftritt gegen Paderborn. Auch wenn die Ostwestfalen als Aufsteiger der krasse Außenseiter sind, wird der VfL die Gäste nicht unterschätzen – schon deshalb nicht, da die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart Topteam Leverkusen am 1. Spieltag auswärts alles abverlangte (2:3) – und von ihrer offensiven Spielweise wohl auch in der Autostadt nicht abweichen wird.

Felix Uduokhai wird dann allerdings nicht mehr zum Kader der Wölfe gehören. Der Innenverteidiger wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zum FC Augsburg.

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