Bundesjury nimmt Räbke unter die Lupe

Die Kommission für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat das Dorf besichtigt

Nicht nur Bausubstanz wurde in Augenschein genommen, sondern auch naturbelassene Grundstücke. Simone Köpenick gab dem Leitenden Dr. Reinhard Kubat an einer Pferdeweide Auskunft. Foto: Werner Gantz

Räbke. „Unser Dorf hat Zukunft“ – diese positive Bewertung stellte die zehnköpfige Bundeskommission, die am Dienstag Räbke begutachtete, zwar schon längst fest, ob die Kriterien aber im Wettbewerb mit weiteren 30 Dörfern in Deutschland für das Siegertreppchen reichen, wird erst am 11. Juli bekannt gegeben. Die Dorfbewohner selbst werden es an diesem Tag um 19 Uhr, verbunden mit der Enthüllung eines Gedenksteines, erfahren.

Dr. Reinhard Kubat, Leiter der Kommission, fand zum Abschluss der Besichtigung nette Worte: „Wir haben verstanden und Sie dürfen auf Ihr Dorf stolz sein!“ In die Höfe sei schön einzusehen, etliche Wege seien naturbelassen und beeindruckend sei die Gemeinschaft. Was in 6  000 Stunden Vorbereitungsarbeit entstanden sei, hinterlasse einen schönen Eindruck.

Räbkes Bürgermeister Rainer Angerstein wusste es zu begründen: „Das Ehrenamt funktioniert hier erfreulich gut. Tradition und Innovation zu vereinen, das war unser Interesse.“

Während des dreistündigen Rundganges gab es an insgesamt 16 Stationen einen „Halt“, an denen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ihre Präsentationen vorstellten. Herausragende Stellen der Orts-Vorführung waren das Museum Liesebach-Mühle, das Freibad sowie das Jugend- und Gästehaus mit dem neuen, benachbarten Kindergarten.

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