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Glasner: „Ich bin jetzt der Profiteur“

Der neue Trainer des VfL Wolfsburg findet bei den Wölfen Top-Voraussetzungen vor

Wolfsburgs Cheftrainer Oliver Glasner (rechts) bat Robin Knoche und den Rest der Wölfe zum ersten Training. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg. Das war ein entspannter und sympathischer erster Auftritt: Um 14.04 Uhr betrat Oliver Glasner, neuer Trainer des Fußballl-Bundesligisten VfL Wolfsburg, das Podium, um sich auf der Auftaktpressekonferenz erstmals an die Presse zu wenden.

„Ich freue mich, dass ich endlich hier bin“, sagte der 44-Jährige, und äußerte sich zu den Zielen mit den Grün-Weißen wie folgt: „Für mich ist es neben dem sportlichen Erfolg wichtig, dass die Spieler gerne zum Training kommen, dass wir gemeinsam eine gute Zeit verbringen.“

Dabei gab sich der Ex-Coach des Linzer ASK bescheiden und fand gleich mal lobende Worte für seinen neuen Klub: „Ich finde beim VfL Top-Voraussetzungen vor. Es ist ein Verein, der sehr ambitioniert ist, die Trainingsbedingungen sind hervorragend. Dazu hat man nach zwei schweren Jahren mit dem Erreichen der Europa League ein tolles Ausrufezeichen gesetzt. Ich bin jetzt der Profiteur.“

Über konkrete Platzierungen wollte Glasner nicht sprechen, dafür aber über seine Spielphilosophie: „Wenn wir den Ball haben, wollen wir ihn ganz schnell zum Tor bringen. Und wenn wir den Ball nicht haben, wollen wir ihn schnell in unsere Reihe bringen.“

Zudem sei er ein absoluter Teamplayer, betonte der gebürtige Salzburger. Um das zu unterstreichen, ließ er im VfL-Center bereits eine Wand einreißen, um für das Trainerteam ein Großraumbüro zu schaffen.

Zwei Tage später bot Glasner seine Mannschaft zum ersten Training. Mitte August starten die Wölfe dann mit einem Heimspiel in die neue Bundesliga-Saison: und zwar gegen den Ex-Verein von Manager Jörg Schmadtke, den 1. FC Köln.

Das erste Testspiel unter dem neuen Coach bestreiten die Wölfe am Samstag um 16 Uhr (AOK-Stadion) gegen Drittligist FC Hansa Rostock. Eine Woche später testet der VfL gegen die VVV-Venlo – und zwar um 15.30 Uhr an der Gifhorner Flutmulde.

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