Kader des VfL fast schon komplett

Fußball: Wolfsburger sollen Paulo Otavio vom FC Ingolstadt an der Angel haben

Verlässt den VfL Wolfsburg Richtung Freiburg: Gian-Luca Itter. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Noch ist es gut einen Monat bis zum Trainingsauftakt des VfL Wolfsburg (Sonntag, 30. Juni, 10 Uhr), die Personalplanungen für die neue Saison sind aber bereits weitgehend abgeschlossen.

Mit Joao Victor hat der Fußball-Bundesligist bereits einen Offensivspieler für die linke Seite verpflichtet. Der 25-jährige Brasilianer kommt wie der neue Trainer Oliver Glasner vom österreichischen Erstligisten Linzer ASK. Zudem sollen die Wölfe laut „kicker“ einen Landsmann des Brasilianers an der Angel haben: Paulo Otavio vom FC Ingolstadt 04.

Der Linksverteidiger passt mit seiner Dynamik perfekt ins Anforderungsprofil des neuen Coaches und wäre nach dem Abstieg der Schanzer in die 3. Liga kostengünstig zu haben: Der Marktwert des 24-Jährigen beträgt gerade einmal 650 000 Euro – für den VfL, der die Kosten für den Kader verringern will, wäre es ein idealer Transfer.

Zumal nach dem Abgang von Gian-Luca Itter zum SC Freiburg mit Jerome Roussillon nur noch ein gelernter Linksverteidiger im Aufgebot steht.

Was weiterhin für Otavio spricht: Der 1,73 Meter große Außenverteidiger spielte in der Saison 2016/17 bereits unter Glasner in Linz. Sollte die Verpflichtung klappen, wäre der Kader der Grün-Weißen fast schon komplett. Gesucht wird dann nur noch ein zentraler Mittelfeldspieler.

Darüber hinaus stehen beim Bundesligisten schon weitere Termine fest: Am 17. Juli (20 Uhr) steigt bei der PSV Eindhoven das erste von mehreren geplanten Testspielen, bevor es zwei Tage später ins Trainingslager nach Schladming (Österreich) geht, wo die Wölfe bis zum 27. Juli bleiben werden. Die Saisoneröffnung findet dann am 3. August statt.

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