Rauf auf die Boards: Skateanlage eröffnet

In Grasleben wurde die Skateboardanlage auf dem Gelände des TSV Grasleben am Freitag offiziell eingeweiht

Die neue Skateranlage auf dem Gelände des TSV Grasleben soll Teil eines Sport- und Freizeitzentrums sein. Gleich nebenan entsteht demnächst ein Minispielfeld, ein Basketballkorb lädt zum Ballspiel ein, das Freibad grenzt ebenso an die Anlage wie die Fußballplätze des TSV. Foto: Erik Beyen

Grasleben. Er musste extra ein paar ehemalige Grasleber motivieren, mit ihren Skateboards zur Eröffnung der neuen Skateranlage auf dem Gelände des TSV Grasleben zu kommen. Sonst wäre die Eröffnung der exakt 24950 Euro teuren Spaßanlage ohne Boards abgelaufen.

Am Freitag übergaben der TSV-Vorsitzende Dirk Jäger, Bürgermeisterin Veronika Koch und Gemeindedirektor Gero Janze die Quarterpipe, das Funboard und die Bank der Öffentlichkeit. Unter den Gästen waren auch der Vorsitzende des Kreis-Sportbundes Jürgen Nitsche, Hans-Rudolf Thieme von der Firma Sport Thieme, Sponsoren des Projekts sowie eine ganze Reihe interessierter Menschen, darunter viele Kinder, die die Anlage gleich mit ihren Scootern testeten.

Sportanlagen für die Jugend

Bereits 1998 eröffnete die Gemeinde Grasleben dort, wo jetzt die Anlage für Skateboards steht, eine Anlage für Inline-Skater. Der damalige Bürgermeister habe erklärt, es sei Aufgabe der Gemeinde, der Jugend Sportanlagen zur Verfügung zu stellen, so Dirk Jäger in seiner Ansprache. 21 Jahre später, die alte in weitgehender Eigenleistung gebaute Anlage musste schon 2006 wieder aufgegeben werden, sieht auch Gemeindedirektor Gero Janze die Pflicht bei der Gemeinde, aber: „Alle haben weniger, jedoch gemeinsam für ein Ziel gekämpft“, sagte er.

Spiel- und Sportzentrum

Das Ziel besteht aus Beton, Edelstahl und Spezialfarbe, nennt sich Quarterpipe, Funbox und Bank, ist von Sport Thieme realisiert worden und hat insgesamt 24 950 Euro gekostet. 13 000 Euro hat die Gemeinde Grasleben hingelegt, etwa 7 000 Euro kommen vom Kreis-Sportbund. Den Rest musste der Verein tragen, der jedoch, wie Dirk Jäger betonte, einige Spender auf seiner Seite hatte. So flossen etwa 1 000 Euro aus dem Lebendigen Adventskalender und weitere 1 000 Euro vom Verein Grasleben für alle in den Vereinsanteil ein.

Apropos fließen: Für kühles Nass waren die „Krachlatten“ mit dem Durstlöschwagen angerückt, samt Grill und leckeren Speisen, versteht sich. Der komplette Bereich um die Skateboardanlage soll demnächst nun zu einem Spiel- und Sportzentrum werden. Direkt neben der Anlage entsteht in Zukunft ein Minispielfeld, ein Basketballkorb am Rande der Skateranlage lädt zum Ballspiel ein, und gleich daneben befinden sich das Freibad sowie die Sportanlage des TSV Grasleben.

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