Den dritten Titel in Folge geholt

VfL-Fußballerinnen am Sonntag gegen Potsdam

Freude über den Titel bei den VfL-Frauen. Foto: rs24/Sebastian Priebe

Wolfsburg. Erst machten sie gegen Freiburg den fünften DFB-Pokal-Erfolg in Serie perfekt, dann hatten die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gleich wieder Grund zum Jubeln: Mit 1:0 gewann der Bundesliga-Spitzenreiter bei der TSG 1899 Hoffenheim und ist dadurch einen Spieltag vor Schluss nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Für die Wölfinnen ist es der dritte Titel in Folge, der fünfte insgesamt und zudem das dritte nationale Double hintereinander – viel mehr geht nicht.

„Wir haben mit Bayern München einen Konkurrenten auf Augenhöhe, und zum dritten Mal in Folge gehen beide nationalen Titel an uns. Von daher bedeutet uns das wirklich viel, weil es zeigt, dass wir akribisch arbeiten und das Optimum aus der Mannschaft rausholen“, sagte der sportliche Leiter Ralf Kellermann. „Es ist eine tolle Sache, dass wir Planungssicherheit haben und die Spielerinnen es jetzt eine Woche lang genießen können.“

Wobei von Genießen nach der Partie im Kraichgau keine Rede sein konnte. Denn dafür waren die VfL-Frauen einfach zu platt, weshalb Torhüterin Almuth Schult erklärte: „Ich hoffe, dass wir alle unter der Dusche noch ein bisschen Kraft bekommen und einen kleinen Partybus haben werden.“

Denn die Begegnung beim Tabellenfünften war aus Sicht der Grün-Weißen an die Substanz gegangen. Pia-Sophie Wolter erlöste die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch mit ihrem Treffer – vorausgegangen war eine tolle Kombination über Caroline Hansen und Ewa Pajor.

Die Freude bei Wolter war riesig. „Es ist mega besonders, im entscheidenden Spiel das Vertrauen zu bekommen, anfangen zu dürfen und dann auch noch das Tor machen zu können. Es ist unbeschreiblich, deutscher Meister zu sein“, sagte die 21-Jährige.

Die große Party wird erst stattfinden, wenn die VfL-Frauen die Meisterschale in der Hand halten. Die bekommen die Wölfinnen nämlich erst nach dem letzten Saisonspiel, das am Sonntag um 14 Uhr (AOK-Stadion) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam stattfindet.

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