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Die VfL-Frauen brauchen noch einen Punkt

Fußball-Bundesliga: Heimspiel der Wölfinnen am Ostermontag gegen den MSV Duisburg

Zweikampf aus dem Hinspiel: Pernille Harder am Ball. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Nicht nur die Männer, auch die Frauen des VfL Wolfsburg sind am Ostermontag im Einsatz. Bereits um 13 Uhr (AOK Stadion) empfängt der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga den MSV Duisburg – und kann die Teilnahme an der Champions League endgültig klarmachen.

Denn die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch braucht nur noch einen Punkt, um auch in der kommenden Saison definitiv in der Königsklasse vertreten zu sein. Bei noch vier Spielen haben die Wölfinnen zwölf Zähler Vorsprung auf den drittplatzierten 1. FFC Turbine Potsdam und das um 41 Treffer bessere Torverhältnis (79:11 zu 49:22).

Ziel der Grün-Weißen ist aber natürlich die Titelverteidigung, die durch das 2:2 des FC Bayern München gegen die SGS Essen noch wahrscheinlicher geworden ist.

Klar, dass die Wolfsburgerinnen nach vier Ligasiegen in Serie – 6:0 gegen Werder Bremen, 3:2 beim SC Freiburg, 8:0 gegen Borussia Mönchengladbach und 5:0 bei Bayer 04 Leverkusen – gegen Duisburg der haushohe Favorit sind.

Doch Vorsicht: Anfang November gewann der Spitzenreiter beim Tabellenneunten durch die Treffer von Noelle Maritz (62.) und Pernille Harder (70.) lediglich mit 2:1. Meikayla Moore hatte für die Meidericherinnen in Minute 67 ausgeglichen – es war der erste VfL-Gegentreffer in der laufenden Spielzeit nach 1146 gegentorlosen Minuten.

„Wir sind glücklich und erleichtert über diese drei Punkte“, sagte Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch damals. „Duisburg hat uns über weite Strecken früh attackiert. Oft waren wir einen Schritt zu spät oder gedanklich nicht auf der Höhe. Man hat gesehen, dass wir in den letzten Wochen Kraft gelassen hatten.“

Ein Kräfteproblem sollte es nach sieben Tagen Vorbereitungszeit diesmal nicht geben.

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