Heimauftritt gegen Frankfurt

Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg spielt am Ostermontag gegen die Eintracht

Daniel Ginczek gegen Filip Kostic. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Das war nicht der Spieltag des VfL Wolfsburg. Während der Fußball-Bundesligist sein Auswärtsspiel bei RB Leipzig mit 0:2 verlor, punkteten die Konkurrenten beim Kampf ums internationale Geschäft dreifach: Werder Bremen schlug den SC Freiburg mit 2:1, Bayer 04 Leverkusen siegte beim VfB Stuttgart 1:0, die TSG 1899 Hoffenheim bezwang Hertha BSC mit 2:0 und auch Borussia Mönchengladbach feierte mit dem 1:0 bei Schlusslicht Hannover 96 mal wieder einen Sieg.

Obwohl sich die Wölfe von Platz sechs auf neun verschlechtert haben und wieder aus den Europa-League-Rängen herausgerutscht sind, kommt bei den Verantwortlichen keine Unruhe auf. „In dieser Phase, in der wir uns befinden, mit den vielen Mannschaften um uns herum, ist es ein außergewöhnlicher Kampf um die europäischen Plätze. Wenn man sieht, dass letztes Jahr 55 Punkte gereicht haben, um die Champions-League-Plätze zu erreichen, zeigt das ja, was in diesem Jahr los ist“, sagt Trainer Bruno Labbadia.

Und VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke meint: „Geholfen hat die Niederlage in Leipzig nicht, aber Ende April schauen wir mal, wie es aussieht.“

Keeper Pavao Pervan, der Stammtorwart Koen Casteels (Muskelverletzung) in Leipzig gut vertrat, bleibt ebenfalls entspannt: „Da wird sich bis zum Schluss ständig etwas ändern, die Chance ist für uns definitiv da.“

Dafür müssten die Grün-Weißen in den kommenden beiden Partien aber definitiv etwas holen: Bevor der VfL zur formstarken TSG Hoffenheim reist, steht am Ostermontag (20.30 Uhr, Volkswagen-Arena) der Heimauftritt gegen Eintracht Frankfurt an.

Die Adlerträger träumen als drittbestes Rückrundenteam und Tabellenvierter von der Teilnahme an der Königsklasse, mussten sich zuletzt aber dem FC Augsburg beim Debüt von Ex-VfL-Trainer Martin Schmidt mit 1:3 geschlagen geben.
Wie man in der hessischen Metropole gewinnt, wissen übrigens auch die Wolfsburger, die sich am 13. Spieltag durch die Treffer von Admir Mehmedi und Daniel Ginczek mit 2:1 durchsetzten. Der Anschlusstreffer des von Real Madrid umworbenen Topangreifers Luka Jovic (87.) kam zu spät.

Da es für die Niedersachsen das erste Montagabendspiel in der Bundesliga ist, sieht auch die Vorbereitung ein wenig anders aus. Am Karfreitag stand für die VfL-Profis naturgemäß kein Training an, dafür bittet Labbadia seine Schützlinge aber am Samstag und Sonntag 2zu jeweils einer Übungseinheit auf den Platz.

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