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Lerch:„Ich freue mich für Ewa Pajor“

VfLerin mit drei Toren beim 5:0 in Leverkusen

Schoss drei Tore: Ewa Pajor. Foto: rs24/Sebastian Priebe

Wolfsburg. Jetzt fehlt ihnen nur noch ein Punkt, um auch in der kommenden Saison definitiv in der Champions League vertreten zu sein: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gewannen ihr Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 5:0 (3:0) und haben vier Spieltage vor Schluss zwölf Punkte Vorsprung und das um 41 Treffer bessere Torverhältnis als der drittplatzierte 1. FFC Turbine Potsdam – kaum vorstellbar, dass sich der Tabellenführer der Bundesliga das noch nehmen lässt.

Trotz des deutlichen Erfolgs äußerte VfL-Trainer Stephan Lerch Kritik am Auftritt seiner Elf: „Mit der ersten Hälfte bin ich nicht ganz zufrieden, da hat uns in einigen Situationen die letzte Entschlossenheit gefehlt.“ Dennoch führten die Gäste durch die Treffer von Ewa Pajor (9./19.) und Caroline Hansen (45.) nach 45 Minuten bereits mit 3:0. Die Doppeltorschützin ließ neun Minuten nach dem Seitenwechsel noch ihren dritten Treffer folgen – nach Vorarbeit von Kristine Minde überwand die Angreiferin Bayer-Keeperin Anna Klink zum zweiten Mal per Kopf.

„Ich freue mich für Ewa Pajor, die heute gezeigt hat, dass sie es auch mit dem Kopf kann“, sagte Lerch. „Es ist schon Wahnsinn, welche Wege Ewa macht – umso schöner, dass sie sich immer wieder mit Treffern belohnt.“ Die einzige nennenswerte Chance für die Werkself hatte Stürmerin Lena Uebach, die frei vor Almuth Schult auftauchte, die VfL-Torhüterin aber nicht überwinden konnte (24.).

Auf der Gegenseite hätten die Grün-Weißen das Ergebnis gegen wie erwartet tief stehende Leverkusenerinnen durchaus noch deutlicher gestalten können, Hansen traf aber in der 84. Minute nur den Pfosten. Positiver Nebeneffekt für die Wölfinnen: Da der FC Bayern München zu Hause gegen die SGS Essen gepatzt hat (2:2), hat der VfL nun zwei Punkte Vorsprung auf Rang zwei.

Tore: 0:1 Pajor (9.), 0:2 Pajor (19.), 0:3 Hansen (45.), 0:4 Pajor (54.), 0:5 Harder (61.).

VfL: Schult – Maritz, Fischer (80. Peter), Goeßling (65. Doorsoun), Minde – Neto (72. Jakabfi), Gunnarsdottir – Hansen, Harder, Popp – Pajor.

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