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„Wölfe“ hoffen auf das internationale Geschäft

Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg erwartet am Samstag die Mannschaft von Hannover 96 – Oliver Glasner ist möglicher Trainerkandidat

Szene aus dem Hinspiel: Wolfsburgs Wout Weghorst gegen Waldemar Anton (Hannover 96). Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Ganz Fußball-Deutschland spricht über den deutschen Clasico FC Bayern München gegen Borussia Dortmund am Samstagabend. Davor steht für den VfL Wolfsburg aber noch das Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 (15.30 Uhr, Volkswagen-Arena) an.

Während sich die Wölfe berechtigte Hoffnungen auf das internationale Geschäft machen dürfen, haben die Gäste ganz andere Sorgen: Als Tabellenletzter – mit sechs Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 16 – befinden sich die Roten in akuter Abstiegsgefahr.

Einer, der mit den 96ern mitleidet, ist VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke, der von Juli 2009 bis Juni 2012 als Sportdirektor für die Landeshauptstädter arbeitete. „Natürlich ist man dann etwas weniger distanziert“, sagt der 55-Jährige. „Ich verfolge das schon, und es tut mir echt leid für den einen oder anderen.“ Gerüchten zufolge könnte es bei einer Niederlage im Derby zur Entlassung von Manager Horst Heldt und Trainer Thomas Doll kommen.

Stichwort Trainer: Das war in der vergangenen Woche das große Thema in der Liga. Am Dienstag verkündete Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl die Trennung von Coach Dieter Hecking im Sommer.

Neuer Trainer bei den Fohlen soll nach Informationen des kicker Marco Rose werden. Damit scheint auch klar, dass der 42-Jährige, der aktuell beim FC Red Bull Salzburg unter Vertrag steht, nicht Nachfolger von Bruno Labbadia in Wolfsburg wird. Laut kicker und den Wolfsburger Nachrichten soll der frühere Mainzer den „Wölfen“ bereits abgesagt haben.

Allerdings sagt Schmadtke über Rose: „Er ist nicht der Einzige, mit dem wir uns beschäftigt haben.“ Als mögliche Kandidaten gelten Oliver Glasner, der mit dem Linzer ASK Tabellenzweiter der österreichischen Liga ist sowie der derzeit vereinslose André Villas-Boas (zuletzt Shanghai SIPG).

Auch Hecking rückt nach seinem Aus in Gladbach in den Fokus. Der 54-Jährige coachte den VfL bereits zwischen 2013 und 2016 und hat angekündigt, gerne nach Niedersachsen zurückkehren zu wollen – was auch für ein erneutes Engagement in Hannover sprechen könnte.

Von dort wechselte Felix Klaus im vergangenen Sommer in die Autostadt. Das Hinspiel verpasste der dribbelstarke Linksaußen noch aufgrund einer Bauchmuskel-Operation – nun trifft er erstmals auf seinen Ex-Verein. „Es waren drei schöne Jahre“, sagt der 26-Jährige über seine Zeit in Hannover.

Einen Derbysieg holte der Flügelflitzer mit 96 gegen den VfL in vier Partien (zwei Remis, zwei Niederlagen) nie – vielleicht wird es nun im grün-weißen Dress soweit sein. „Wenn wir gewinnen sollten, ist es fast schon vorbei für Hannover“, sagt Klaus. Jubeln würde er aus Respekt vor seinem Ex-Klub aber nicht: „Ich finde, das gehört sich nicht.“

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