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Nationalspielerin Rauch kommt zum VfL

Fußball: Zwölf Wolfsburgerinnen bei ihren Nationalteams – Länderspiel gegen Schweden

Felicitas Rauch (l.) gegen Alexandra Popp. Foto: rs24/Darius Simka

Wolfsburg. Mit einem doppelten Knalleffekt haben sich die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg in die Länderspielpause verabschiedet.

Denn nur zwei Tage nach dem imposanten 4:0-Sieg beim FC Bayern München im Halbfinale des DFB-Pokals präsentierten die „Wölfinnen“ den nächsten prominenten Neuzugang für die kommende Saison.

Nach Svenja Huth wechselt nämlich eine weitere deutsche Nationalspielerin vom 1. FFC Turbine Potsdam zum VfL Wolfsburg: Die 22-jährige Felicitas Rauch hat einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Vertrag bei den VfL-Frauen unterschrieben.

Rauch, die in Hannoversch Münden geboren wurde und in Peine aufwuchs, schloss sich bereits als 14-Jährige dem Turbine-Nachwuchs an. Sie kam bislang 84-mal in der Bundesliga zum Einsatz und erzielte 20 Tore.

2012 wurde Rauch, die auf der linken Seite sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann, erstmals in die U16-Auswahl des DFB berufen und gewann zwei Jahre später mit der deutschen U20-Nationalmannschaft den WM-Titel. Ein Jahr später feierte die künftige „Wölfin“ ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.

„Ich blicke auf erfolgreiche Jahre in Potsdam zurück, aber nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen“, erklärte Rauch. „Der VfL Wolfsburg zählt im Frauenfußball zu den besten Adressen überhaupt – und ich bin stolz darauf, demnächst Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen. Schon jetzt freue ich mich auf die sportliche Herausforderung, ebenso wie auf die Rückkehr in meine niedersächsische Heimat“, betonte die 22-Jährige.

Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, sagte über seine Neuverpflichtung: „Felicitas verfügt für ihr Alter bereits über eine große Erfahrung, da sie in Potsdam schon sehr früh regelmäßig Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln konnte. Nicht zufällig zählt sie bereits seit einigen Jahren zum Kader der Nationalmannschaft. Und ich bin mir sicher, dass ihre Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.“

Mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein nach dem DFB-Pokal-Halbfinalsieg gegen den FC Bayern München reisten gleich zwölf Spielerinnen des VfL Wolfsburg zu ihren Nationalteams. Das wohl größte Highlight steigt am Samstag in Schweden, wenn VfL-Kapitänin Nilla Fischer auf vier ihrer deutschen Mitspielerinnen trifft – und auch Felicitas Rauch wird dann dabei sein.

Vor rund 30 000 Zuschauern treffen Schweden und Deutschland in Solna aufeinander, in einer Neuauflage des Olympischen Finals von 2016. Damals wie heute im Kader: Die „Wölfinnen“ Almuth Schult, Lena Goeßling und Alexandra Popp. Am Samstag kommt mit Sara Doorsoun zudem eine weitere VfL-Akteurin hinzu.

Ebenfalls für ihre Nationalmannschaften sind vom VfL in diesen Tagen die Norwegerinnen Caroline Hansen und Kristine Minde, Dänin Pernille Harder, Noelle Maritz (Schweiz), Claudia Neto (Portugal), Mary Earps (England) und Ewa Pajor für Polen im Länderspieleinsatz.

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