VfL vor ganz schwerer Aufgabe - Neue Helmstedter
29. März 2019
Sport

VfL vor ganz schwerer Aufgabe

Fußball-Bundesliga: Die „Wölfe“ spielen am Samstag bei Meisterschaftsanwärter Dortmund

Zweikampf aus dem Hinspiel: William gegen Marco Reus. Foto: regios24/Darius Simka

Wolfsburg. Die Länderspielpause ist vorbei, der 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga steht an: Am Samstag um 15.30 Uhr ist der VfL Wolfsburg bei Meisterschaftsanwärter Borussia Dortmund gefordert, der ziemlich sicher auch in der kommenden Saison wieder in der Champions League vertreten sein wird.

Heiß auf das internationale Geschäft ist auch der scheidende VfL-Trainer Bruno Labbadia: „Ich habe den Spielern gesagt, dass ich mich total freuen würde, wenn ich in der nächsten Saison ihre Partien im Europapokal im Fernsehen gucken könnte.“

Aktuell fehlen den Wölfen drei Treffer auf Europa-League-Rang sechs, da Bayer 04 Leverkusen bei gleicher Punktzahl (42) das bessere Torverhältnis hat.

Labbadia schielt aber durchaus auch in Richtung Königsklasse: „Im letzten Jahr haben 55 Punkte für die Champions League gereicht. Es kann sein, dass das in diesem Jahr nicht reicht.“

Erst am Donnerstag stand dem 53-Jährigen wieder der komplette Kader zur Verfügung, nachdem mit John Anthony Brooks der letzte Nationalspieler nach Wolfsburg zurückgekehrt war. Der Innenverteidiger saß beim Testspiel der USA gegen Chile (1:1) 90 Minuten auf der Bank.

Sein Landsmann und Dortmunds Jungstar Christian Pulisic stand dagegen in der Startelf und erzielte früh das 1:0 (4.), musste aber bereits in der 36. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ob der 20-Jährige heute Nachmittag mitwirken kann, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Wahrscheinlich ist dagegen, dass für Wölfe-Angreifer Daniel Ginczek die Partie im Signal-Iduna-Park zu früh kommt. Der 27-Jährige, der sich im Januar eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen hatte, sollte Ende der Woche wieder ins Training einsteigen und wird wohl erst beim kommenden Heimspiel gegen Hannover 96 eine Option für den Kader sein.

Ob nun mit oder ohne Ginczek: Klar ist, dass es für die auswärtsstarken Wölfe eine ganz schwere Aufgabe wird: Schließlich sind die Schwarz-Gelben mit 35 Zählern aus 13 Spielen das heimstärkste Team der Liga und im eigenen Stadion noch unbesiegt.

Der letzte Sieg bei den Dortmundern, bei denen sich Weltmeister Mario Götze nach einer gebrochenen Rippe fit gemeldet hat, datiert vom 8. Dezember 2012 (3:2): Damals hießen die VfL-Torschützen Diego, Naldo und Bas Dost.

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