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„Wölfinnen“ scheinen gerüstet für Partie gegen Lyon

Fußballerinnen des VfL feiern 8:0-Kantersieg gegen Borussia Mönchengladbach – Am Mittwoch Champions-League-Viertelfinalrückspiel

Caroline Hansen erzielt in dieser Szene das Tor zum 2:0 für den VfL. Foto: regios24/Sebastian Priebe

Wolfsburg. Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg scheinen gerüstet für das Champions-League-Viertelfinalrückspiel gegen Olympique Lyon (Mittwoch, 18.15 Uhr): Vor 1694 Zuschauern im AOK-Stadion feierte der Bundesliga-Spitzenreiter einen 8:0 (3:0)-Kantersieg gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.

VfL-Trainer Stephan Lerch änderte sein Team im Vergleich zum Hinspiel gegen die Französinnen (1:2) auf fünf Positionen – unter anderem blieben die Toptorjägerinnen Pernille Harder und Ewa Pajor zunächst auf der Bank. Dafür zeigte sich Alexandra Popp so richtig in Torlaune. Den ersten ihrer drei Treffer markierte die Nationalspielerin in der 18. Minute, als sie eine scharfe Ecke von Katharina Baunach am Fünfmeterraum einnickte.

Allerdings taten sich die „Wölfinnen“ auch danach gegen erwartet tiefstehende Gäste schwer. Obwohl es vor der Pause ein wahres Eckenfestival (14:0 für den VfL) war, fielen die weiteren Treffer aus dem Spiel heraus: Caroline Hansen, eigentlich die beste Vorbereiterin der Grün-Weißen, erhöhte per Doppelpack (36./40.).

Im zweiten Durchgang verhinderte VfL-Keeperin Almuth Schult gegen Emily Evers das 1:3, ehe der Favorit innerhalb von neun Minuten aus einem 3:0 ein 7:0 machte. Das schönste Tor war Popp vorbehalten, die von knapp außerhalb des Strafraums wunderschön in den Winkel traf.

In der Schlussphase verpassten die Gastgeberinnen – mit den eingewechselten Harder und Pajor – trotz zahlreicher Gelegenheiten noch ein zweistelliges Ergebnis.

Lerch war aber trotzdem zufrieden: „Wir wollten ein souveränes Spiel auf den Platz bringen und ein souveränes Ergebnis erzielen. Das ist uns unter dem Strich gelungen.“

Freuen durfte sich der Coach über die Rückkehr von Sara Doorsoun, die nach einer Stunde für Nilla Fischer eingewechselt wurde – vor allem, da sich Innenverteidigerin Lena Goeßling für die Partie gegen Gladbach krankheitsbedingt abgemeldet hatte und ihr heutiger Einsatz noch nicht sicher ist. Lerch dazu: „Wir wollten Sara unbedingt Spielpraxis geben, auch aufgrund des Gedankenspiels, sie am Mittwoch einzusetzen.“

Tore: 1:0 Popp (19.), 2:0 Hansen (36.), 3:0 Hansen (40.), 4:0 Baunach (58.), 5:0 Popp (61.), 6:0 Popp (64.), 7:0 Maritz (66.), 8:0 Pajor (75.).

VfL: Schult – Blässe, Fischer (62. Doorsoun), Wedemeyer, Maritz – Popp (67. Pajor), Baunach – Wolter, Hansen (67. Harder), Minde – Masar.

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