Arbeitslosenzahl leicht gesunken

Im Landkreis Helmstedt sind im Februar 2972 Menschen arbeitslos gemeldet

Laut Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit betrug die Arbeitslosenquote im Februar 6,0 Prozent. Symbolfoto: pxhere/oh

Helmstedt. Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Helmstedt ist im Februar innerhalb der Monatsfrist leicht gesunken.

Laut Bericht der Arbeitsagentur waren 2972 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren zwölf Personen weniger als im Januar. Die Arbeitslosenquote betrug damit weiterhin 6,0 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte die Zahl noch bei 6,9 Prozent gelegen.

Auch der Blick auf die gesamte Bundesrepublik gibt Grund zur Zuversicht: Mit 2373 Millionen Menschen ohne Job rutschte die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. „Die Arbeitslosigkeit ist zurückgegangen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern auf einem sehr hohen Niveau. Der Arbeitsmarkt bleibt damit robust gegenüber der konjunkturellen Abschwächung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, während einer Pressekonferenz.

Demgegenüber treibt der Fachkräftemangel manchen Unternehmen weiterhin Sorgenfalten auf die Stirn. Einen möglichen Grund für den Engpass liefert Katja Derer: „Allein im Landkreis Helmstedt beschäftigt etwa das Gastgewerbe nach Angaben der Arbeitsagentur rund 1200 Menschen. Allerdings fehlen hier zunehmend Fachkräfte – auch, weil die Branche ein waschechtes Image-Problem hat“, ist die Geschäftsführerin der Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)-Region Süd-Ost-Niedersachsen-Harz überzeugt.

Ein Hauptgrund dafür seien die immer extremeren Arbeitszeiten. Zwar gehöre das Arbeiten am Abend oder am Sonntag für Hotelfachleute und Kellner fest zum Job. „Aber in den vergangenen Jahren sind die Schichten deutlich länger und die Erholungszeiten kürzer geworden. Das macht nicht jeder ewig mit“, macht Derer deutlich.

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